Bekämpfung von Schnaken
KABS muss am Boden bleiben

Ortenau (gro). Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung von Schnaken e. V. (KABS) wurde vom Pech verfolgt. Einer der beiden Hubschrauber fiel wegen eines technischen Defektes aus, der Ersatz hatte einen Kabelbrand und erlitt einen Totalschaden. "Im Ortenaukreis konnten wir noch die erste Bekämpfungsrunde am vergangenen Samstag mit dem Helikopter erledigen", sagt Dr. Norbert Becker, Leiter der KABS. "Zur Zeit sind wir zu Fuß unterwegs, um Randbereiche der Brutgewässer zu behandeln. Durch den Ausfall des Helikopters kann es zu einer erhöhten Stechaktivität kommen, die wird aber im südlichen Teil der Ortenau nicht so gravierend ausfallen wie nördlich von Memprechtshofen." Gleichzeitig macht er deutlich: "Es wird zu einer erhöhten Belästigung in der nächsten Woche kommen, allerdings nicht so schlimm wie in früheren Jahren." Mit Hochdruck werde derzeit daran gearbeitet, wieder Unterstützung aus der Luft zu bekommen. "Es sollte in den nächsten Tagen passieren", so Becker.

Unnötige Wasserbehälter

Den Bürgern in den betroffenen Gebieten empfiehlt er, im Siedlungsbereich die in Containern brütenden Schnaken zu kontrollieren. So sollten unnötige Wasserbehälter beseitigt oder BTI-Tabletten, die es in den Mitgliedsgemeinden unentgeltlich gibt, verwendet werden.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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