Liftbetreiber profitieren vom Winterwetter
Ski und Rodeln gut
- Wintersportler kommen diese Saison im Schwarzwald auf ihre Kosten.
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- hochgeladen von Christina Großheim
Ortenau Seit gut zwei Wochen hat der Winter in der Ortenau Einzug gehalten. Auch am Tag stiegen die Temperaturen selten über null Grad Celsius an. Am Donnerstag und Freitag sorgte allerdings ein Sturmtief für steigende Temperaturen. Wegen der Orkanböen standen die Skilifte an der Schwarzwaldhochstraße still. Doch seit dem gestrigen Samstag laufen die Lifte wieder.
"Seit vergangenem Sonntag hat auch bei uns auf dem Ruhestein die Saison begonnen", sagt Nina Trayer, die neben dem Lift auch die Ruhesteinhütte betreibt. Dank der Schneefälle Anfang Januar liegt nun eine dünne Schneedecke von bis 20 Zentimetern auf dem Abfahrtshang. "Der Zuspruch ist sehr gut", so die Betreiberin. "Am Morgen sind mehr Einheimische auf der Piste, am Nachmittag kommen auch Urlauber." Zunächst war der Lift nur bis 17 Uhr geöffnet, doch nun ist die Piste im Flutlichtbetrieb bis 22 Uhr befahrbar. Der Einstieg in die Saison sei stressig gewesen. "Wir hätten gerne noch mehr Schnee", so Trayer, die auf die angekündigten Schneefälle an diesem Wochenende hofft. "Die Kinder waren aber beim Start schon voll mit dabei." Die Ruhesteinhütte ist auch geöffnet, wenn der Lift ruht. "Im Dezember, als es schön, aber wärmer war, kamen vor allem Wanderer. Nun sind die Skisportler vor Ort."
Schneekanonen
Dank einer Beschneiungsanlage ist der Lift im Skigebiet Unterstmatt schon seit dem 28. November in Betrieb. "Wir sind bislang zufrieden mit dem Verlauf der Saison", so Betreiber Heiko Fahrner. Dank der kühlen Temperaturen bleibt nämlich der erzeugte Schnee auch liegen. Hinzu kommen fünf Zentimeter Neuschnee am ersten Januarwochenende. Zwischen 35 und 40 Zentimetern liegen auf der Piste. "Die Besucherzahlen waren bislang zufriedenstellend", bilanziert Heiko Fahrner. "Die Qualität der Piste ist sehr gut und wird von den Gästen geschätzt." Was er hofft? "Dass die Temperaturen leicht im Minusbereich bleiben und Frau Holle ihre Aufgabe mit Naturschnee noch nachkommt."
"Nachdem der Lift Ende November an einem Abend gelaufen war, ging die Saison für uns am 27. Dezember so richtig los", sagt Markus Huber von der Waldgenossenschaft Seebach, die den Lift am Seibelseckle betreibt. "Wir sind von der tollen Resonanz überwältigt, besser kann das Weihnachtsgeschäft nicht laufen." Zwar gab es Schneefall, die aktuelle Höhe von 50 Zentimetern ist jedoch nur dank Beschneiung möglich. "Die Wetterbedingungen spielen für uns Liftbetreiber eine große Rolle: Ohne kalte Temperaturen und Schnee kein Umsatz", so Huber. Die Besucherzahlen seien seit den Feiertagen auf einem konstant hohen Niveau. Und wie soll die Saison weitergehen? "Mit winterlichen Temperaturen und viel schönem Wetter", bringt es Huber auf den Punkt.
Nicht nur die Hänge bieten Wintersportlern in diesem Jahr gute Bedingungen. Auch die Langlaufloipen und die Rodelhänge sind präpariert.




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