Weihnachtsmärkte
Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

In Oberharmersbach eröffnet am ersten Adventswochenende das Adventsdorf im Kurpark.
  • In Oberharmersbach eröffnet am ersten Adventswochenende das Adventsdorf im Kurpark.
  • Foto: Gemeinde Oberharmersbach
  • hochgeladen von Anne-Marie Glaser

Ortenau (ro). Im Schwarzwald laufen die Vorbereitungen für die Weihnachtsmärkte auf Hochtouren. "Schon die Planungen sind ein großes Gemeinschaftserlebnis", sagt Bruno Prinzbach. Er ist Gemeinderatsvorsitzender der katholischen Pfarrgemeinde St. Arbogast, die den Haslacher Weihnachtsmarkt veranstaltet und die Erlöse traditionell an soziale Einrichtungen spendet. "Dieses Jahr haben wir 60 Prozent des Reinerlöses für die Sozialstation und 40 Prozent für die Lebenshilfe vorgesehen", sagt Prinzbach. Schon beim ersten Weihnachtsmarkt vor 44 Jahren wurden die Einnahmen komplett für die Hilfsbedürftigen der Haslacher Sozialstation genommen. Heute ist die Sozialstation unter dem Dach des Caritasverbandes Kinzigtal. Diese wird die Spende halbieren und jeweils für die Tages- und die Ambulantenpflege verwenden. Über die Kirchengemeinde hinaus sind viele weitere an den Vorbereitungen des Weihnachtsmarktes beteiligt: vom Deutschen Roten Kreuz bis zur evangelischen und türkischen Gemeinde und den zahlreichen Vereinen und Gruppierungen der Raumschaft Haslach. Bruno Prinzbach organisiert den Weihnachtsmarkt seit zehn Jahren mit und ist begeistert von diesem Konzept: "Dieser Weihnachtsmarkt ist ganz besonders. Alle Beteiligten, und das sind weit über hundert Leute, wirtschaften für einen sozialen Zweck."

Hunderte Ehrenamtliche

Einer, der über hundert Ehrenamtlichen ist Norbert Hauer. Seit 2007 ist er der Marktmeister: "Die Vorbereitungen gehen bereits im Juni mit der Bestellung des Spülmobils los", erzählt er. Schon in der Jugend hat er im Helfertrupp die Stände für den Markt auf- und abgebaut. Am 1. Dezember ist es dieses Jahr soweit und die Stände öffnen für einen Tag.

Auch der Weihnachtsmarkt in Oberharmersbach öffnet am ersten Adventswochenende, allerdings am 2. Dezember. Und anders als in den Jahren davor, findet er diesmal nicht wie üblich im Dorf statt, sondern in und um die Reichstalhalle. Im Kurpark gibt es noch das Hademar-Adventsdorf. Die Hauptamtsleiterin Dominika Hättig ist in diesem Jahr mit für die Vorbereitungen verantwortlich. "Diese sind aufgrund des Umzuges des Rathauses und auch wegen der personellen Ausrichtung ein wenig im Verzug", teilt sie mit. In Oberharmersbach werden die weihnachtlichen Stände hauptsächlich von den Vereinen und nur von ein paar privaten Anbietern bestückt. Auch ihre Erlöse werden für einen guten Zweck gespendet. "Das Geld kommt dem St. Gallusheim in Zell am Harmersbach zu Gute", sagt Dominika Hättig. Und was macht den Oberharmersbacher Weihnachtsmarkt besonders? "Wir haben einen märchenhaften Markt, bei dem besonders die Kinder auf ihre Kosten kommen", sagt Hättig und ergänzt, dass dieses Jahr zum ersten Mal das Ponyreiten angeboten wird.

Echte Handarbeiten

Auch im Kerzendorf Biberach gibt es viel zu sehen. Seit 15 Jahren gibt es hier den Weihnachtsmarkt. Das Rahmenprogramm betreibt die Gemeinde, aber den Standplan organisiert die Ehrenamtliche Katja Knäble-Rösch – dieses Jahr zum ersten Mal. Die Standbetreiber kennt sie jedoch schon lange: "Das Besondere an unserem Weihnachtsmarkt ist, dass alle angebotenen Produkte echte Handarbeiten von Privatpersonen sind", erzählt sie. Aus dem ganzen Umland kommen die Menschen, um hier Schmuck, Mützen und Selbstgenähtes anzubieten. Mit den bisherigen Vorbereitungen ist Katja Knäble-Rösch zufrieden. "Wir wünschen uns vielleicht noch zwei oder drei Standbetreiber mehr, aber vielleicht kommen sie noch", sagt sie hoffnungsvoll. Eröffnung ist um 13 Uhr ebenfalls am 2. Dezember. Danach hat der Biberacher Weihnachtsmarkt immer freitags bis zum 21. Dezember von 17 bis 21 Uhr geöffnet.

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