Handball-Oberliga
TuS Altenheim versetzt den Gast in Schockstarre

Tobias Biegert und der TuS Altenheim feierten am Freitagabend mit einem Sieg den Oberligaverbleib gegen Schömberg. | Foto: Fissler
  • Tobias Biegert und der TuS Altenheim feierten am Freitagabend mit einem Sieg den Oberligaverbleib gegen Schömberg.
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  • hochgeladen von Stefan Krajewski

Einen wahren Handball-Krimi sahen die rund 500 Zuschauer in der proppevollen Riedsporthalle in Ichenheim.
Die Hypothek von drei Toren Vorsprung nach der 26:29-Niederlage gegen die TG Schömberg wurde wett gemacht. Und das, obwohl Goalgetter Gerry Sutter nach einer knappen Viertelstunde wegen "ins Gesicht langen" die Rote Karte sah. "Ja, kann man geben", meinte der Rotsünder zur Pause.

Feuerwerk abgebrannt

Einen wahres Feuerwerk zog der TuS Altenheim im ersten Abschnitt ab. Das war der Grundstein für den späteren 25:21-Sieg. Die Gäste, mit zwei Fanbussen angereist, trauten ihren Augen nicht. Nach 16 Minuten erhöhte Janis Waldmann für Altenheim auf 8:2. Und Philip Kugler besorgte nach 23 Minuten das 12:5. Sieben Tore Vorsprung – die Tür zur Oberliga stand nun weit offen. Zur Pause führten die Gastgeber bereits mit 16:7 und im Lager der Gäste machte sich Frust breit. Neun Tore Vorsprung für die wild aufspielenden Hausherren. Bester Mann auf dem Parkett war Altenheims Schlussmann Gunther Zölle. Was er hielt, brachte die Gäste aus Schömberg schier zur Verzweiflung und dem Gastgeber Sicherheit. Zölle war der Matchwinner im ersten Abschnitt. Nach dem Wechsel war beim TuS etwas der Wurm drin. Schömberg kam in Hälfte zwei Tor um Tor wieder näher ran. Binnen neun Minuten holten die Gäste mächtig auf und erzielten sechs Tore beim Stande von 18:13.
Und es kam noch dicker, denn die TG Schömberg witterte wieder Morgenluft. Nach 56 Minuten traf Ludwig Wenger zum 24:20. Ein Tor fehlte den Gästen noch, um den TuS abzufangen.

Spiel auf des Messers Schneide

Die Partie stand nun auf des Messers Schneide – bis Florian Heidt zum 25:20 in den Schlusssekunden traf. Doch zu Hause war der Sieg noch nicht. Mit einem Siebenmeter verkürzte Schömberg noch auf 25:21. Dann war Schluss und Altenheim feierte ausgelassen.

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