Mit Forschungsschiff auf dem Bodensee
Schüler aus Renchen auf Plankton-Expedition

Das Forschungsschiff gehört für einen Tag Renchener Schülern.
  • Das Forschungsschiff gehört für einen Tag Renchener Schülern.
  • Foto: Baden-Württemberg Stiftung
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Renchen (st). Beobachten, Hypothesen aufstellen, Forschen und Experimentieren – 20 Jungforscher-Teams aus ganz Baden-Württemberg gehen vom 14. bis 27. Mai auf Tagesexkursion an Bord des Forschungsschiffs Aldebaran, um ihre naturwissenschaftlichen und technischen Fragestellungen auf dem Bodensee in der Praxis zu erproben.

Am 26. Mai gehen acht Schüler der Grimmelshausenschule an Bord, um unter dem Mikroskop verschiedene Planktonarten zu analysieren. Plankton stellt die Lebensgrundlage im Gewässer dar. Welches Plankton gibt es? Wie ist die Zusammensetzung beim Freiwasserplankton im Bodensee? Bei dieser Expedition nehmen die Schüler mit einem Planktonnetz Proben aus dem Bodensee und bereiten diese auf.

Alle Gruppen führen jeweils an einem Tag ihr eigenes Projekt durch, mit dem sie sich seit mehreren Monaten im Rahmen von AGs oder auch dem Regelunterricht beschäftigt haben – oder sie haben mit dem Team der Aldebaran ein neues Forschungsprojekt abgesprochen, das sie auf dem Bodensee umsetzen wollen.

Ermöglicht wird dies durch die Baden-Württemberg Stiftung im Rahmen ihres Programms "mikro makro mint", mit dem sie das Interesse an den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) fördern will. Als besonderes Highlight des Programms können ausgewählte Schülerteams auf dem Forschungs- und Medienschiff Einblicke in die Gewässerforschung erhalten.

Das Forschungs- und Medienschiff Aldebaran bietet für diesen praxisnahen Einsatz optimale Bedingungen, denn es ist mit hochmoderner Technologie ausgestattet, damit Wissenschaftler, Techniker und Medienmacher es als flexiblen Arbeitsplatz mit schiffseigenem Labor nutzen und die Forschung an Bord live per Satellit für andere Interessierte erlebbar machen können. Ob Hydrophon, Stereomikroskop, Unterwasserdrohne oder Taucheinsatz zur Probenahme – der Forschertag auf der Aldebaran bleibt unvergessen.

Im Anschluss an diesen besonderen Aufenthalt werten die jungen Forscher ihre Ergebnisse aus und dokumentieren sie im Rahmen der Projektbeschreibung, damit auch andere naturwissenschaftlich und technisch begeisterte junge Menschen für das Programm mikro makro mint motiviert werden.

Die Initiative am Bodensee ist angelehnt an den seit über 15 Jahren erfolgreichen Meereswettbewerb „Forschen auf See“, der jeweils in den Sommerferien stattfindet und für den sich die mikro makro mint-Teams dann bewerben können.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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