Investitionen ins Bürgermeisterbüro Rheinau
Arbeitssicherheit im Blick

Bürgermeister Christian Francken vor seiner Bürotür. | Foto: Stadt Rheinau
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  • Bürgermeister Christian Francken vor seiner Bürotür.
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  • hochgeladen von Christina Großheim

Rheinau (st) In der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 8. Juli wurde der Rheinauer Gemeinderat umfassend und transparent über die geplanten Investitionen in das Bürgermeisterbüro informiert, teilt die Stadtverwaltung mit. Im Anschluss daran sei das Thema aufgrund verschiedener Presseberichte öffentlich diskutiert. Dabei seien jedoch unvollständige oder unzutreffende Darstellungen entstanden. „Transparenz gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern ist mir ein wichtiges Anliegen. Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen, Sachverhalte richtigzustellen, fehlende Informationen zu ergänzen und die Hintergründe der getroffenen Entscheidungen nachvollziehbar darzustellen“, so Bürgermeister Christian Francken in einer Pressemitteilung.
Die Gesamtkosten würden sich aus zwei voneinander unabhängigen Maßnahmen zusammensetzen. Eine Maßnahme sei der Austausch einer Bürotür und die Anhebung des Türsturzes. Dies sei notwendig, da im Jahr 2024 die bis dahin existierende, alte Doppeltür mit einer lichten Durchgangshöhe von rund zwei Metern durch eine neue schalldichte Tür mit einer lichten Höhe von lediglich ein Meter und neunzig Zentimeter ersetzt worden sei. Diese Durchgangshöhe der Bürgermeisterbürotüre sei für größere Personen deutlich zu niedrig.

Türsturz anheben

Unter dem Gesichtspunkt der Arbeitssicherheit sei dieser Zustand auch nicht vertretbar. Nach den Technischen Regeln für Arbeitsstätten für Türen in Arbeitsstätten sei grundsätzlich eine lichte Durchgangshöhe von mindestens zwei Metern vorgeschrieben.
Deshalb müssten die bestehende Tür ausgebaut, der Türsturz angehoben, eine neue, schalldichte Tür eingebaut sowie die anschließenden Maler- und Wiederherstellungsarbeiten durchgeführt werden. Die Kosten hierfür würden sich auf rund 12.000 Euro belaufen.
Das Bürgermeisterbüro verfüge derzeit neben einem Schreibtisch lediglich über ein Sofa mit zwei Sesseln und einem kleinen Couchtisch. Für Besprechungen mit Mitarbeitenden, Bürgern, Unternehmen, Behörden oder Vereinen fehle ein arbeitsgerechter Besprechungstisch mit sechs Stühlen. Ein Arbeiten mit Unterlagen oder Laptops sei aktuell nicht möglich. Ebenso fehle ein Bildschirm mit den erforderlichen Elektro- und Datenanschlüssen, um digitale Besprechungen, Präsentationen oder gemeinsames Arbeiten an Plänen und Dokumenten zeitgemäß durchführen zu können. Die Kosten hierfür würden ebenfalls bei rund 12.000 Euro liegen.
Beide Investitionen dienten ausschließlich der Herstellung eines gesetzeskonformen, sicheren, produktiven und zeitgemäßen Arbeitsplatzes, der den Anforderungen einer modernen Stadtverwaltung gerecht wird. „Nun freue ich mich weiterhin darauf, meinen Fokus auf die wichtigen Aufgaben unserer Stadt Rheinau zu richten und unsere Stadt somit voranzubringen“, so Bürgermeister Christian Francken abschließend.

Bürgermeister Christian Francken vor seiner Bürotür. | Foto: Stadt Rheinau
Ein Besprechungstisch fehlt im Bürgermeisterbüro. | Foto: Stadt Rheinau

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