Nach 38 Jahren
Alois Huber feierlich in den Ruhestand verabschiedet

Von links nach rechts: Bürgermeisterin Sonja Schuchter, Alois Huber, Renate Huber 
 | Foto: Bianca Rößner
  • Von links nach rechts: Bürgermeisterin Sonja Schuchter, Alois Huber, Renate Huber
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  • hochgeladen von Matthias Kerber

Sasbachwalden (st) Im Rahmen einer Feierstunde und im Beisein der Ehefrau Renate konnte Bürgermeisterin Sonja Schuchter ihren langjährigen Gärtner Alois Huber in den Ruhestand verabschieden. Alois Huber war seit 1. März 1987 bis Ende Januar 2025, also fast 38 Jahre, bei der Gemeinde Sasbachwalden beschäftigt und insbesondere für den Blumenschmuck und die Bepflanzungen im Gemeindegebiet zuständig. Seine Ausbildung zum „Gärtner für Ziergehölze“ hatte er von 1976 bis 1979 bei der Gärtnerei Ernst & Birner, Achern, absolviert, schreibt die Gemeinde in einer Pressenotiz.

Alois Huber sorgte in all den Jahren dafür, dass der Ferienort Sasbachwalden seinem Namen als Blumen- und Weindorf alle Ehre macht. „Mit Ihrem Ausscheiden als unser Gärtner geht eine persönliche Ära zu Ende, allerdings nicht die Ära unserer Marke als Blumendorf. Ganz im Gegenteil, wir werden auch weiterhin dafür sorgen, Ihrem und unserem Anspruch auf eine 'blühende Gemeinde' gerecht zu werden. Sei es unser gepflanzter Schriftzug am Ortseingang, den Sie entworfen haben, unsere Blumenrabatte oder unsere Geranien an Brücken und Geländern. Denn Sie haben Maßstäbe gesetzt und uns als Blumendorf ein Alleinstellungsmerkmal gegeben“, so Bürgermeisterin Sonja Schuchter in ihrer Laudatio. Dazu gehöre nicht nur das Bepflanzen und die umfangreiche Pflege des Blumenschmucks, sondern in erster Linie auch die Auswahl der Blumen und Sträucher. Auch das mache einen „grünen Daumen“ aus, so die Bürgermeisterin weiter. Ihr Dank galt auch dem Gärtner-Kollegen Gerold Straub, der als Gärtner und Fachkraft Alois Huber in den vielen Jahren unterstützte.

Faible für Holzarbeiten

Großer Dank und großes Lob kam auch seitens des Bauhofleiters Alexander Decker, der im Namen des Bauhofteams eine Ansprache hielt und ebenfalls das fachliche Können von Alois Huber hervorhob. Neben seiner Verantwortung für Blumen und Pflanzen wurde Huber auch im Winterdienst eingesetzt, ebenfalls für Pflaster- und Mäharbeiten. Große Leidenschaft entwickelte er allerdings auch für Holz- und Schreinerarbeiten. So konnte Alexander Decker einer „Strichliste“ entnehmen, dass Alois Huber in all den Jahren insgesamt 330 Sitzbänke und unzählige Tische und Garnituren, meist über die Wintermonate, gefertigt hatte.

Sichtlich gerührt dankte Alois Huber für die vielen gemeinsamen Jahre bei der Gemeinde und dem kollegialen Miteinander. Er habe seine Arbeit geliebt und war immer stolz, wenn er auf den wunderbaren Blumenschmuck angesprochen wurde. Bevor es zum gemütlichen Teil überging, erhielten Alois Huber und seine Frau Renate neben dem ausdrücklichen Dank und den guten Wünschen der Gemeinde von Sonja Schuchter und Alexander Decker Wein, Gutscheine und eine „Rentnerbank en miniatur“, die er zeitnah in Originalgröße nach Hause geliefert bekommt.

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