Hochbehälter in Betrieb genommen
Für hochwertiges Trinkwasser

Von links: Oberbürgermeister Klaus Muttach, Johannes Sackmann, Ingenieurbüro Zink, Ralf Volz, Fachbereichsleiter Technische Betriebe, Thomas Eckstein, Eigenbetrieb Technik, und Wassermeister Uwe Marzluf
  • Von links: Oberbürgermeister Klaus Muttach, Johannes Sackmann, Ingenieurbüro Zink, Ralf Volz, Fachbereichsleiter Technische Betriebe, Thomas Eckstein, Eigenbetrieb Technik, und Wassermeister Uwe Marzluf
  • Foto: Stadt Achern
  • hochgeladen von Matthias Kerber

Achern (st). „Die Versorgung der Einwohnerschaft mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser ist eine zentrale Aufgabe. Sie gehört in den Verantwortungsbereich der Kommune und wir wollen uns hier ständig verbessern“, so Oberbürgermeister Klaus Muttach bei der Fertigstellung der Sanierung des Hochbehälters Bienenbuckel.

Sanierung für 1,65 Millionen

Muttach nahm im Beisein des Fachbereichsleiters Technische Betriebe Ralf Volz, Thomas Eckstein vom Eigenbetrieb Technik, Wassermeister Uwe Marzluf sowie Johannes Sackmann vom Ingenieurbüro Zink die offizielle Inbetriebnahme vor. Die Stadt Achern hat in drei Bauabschnitten für insgesamt 1,65 Millionen Euro den Hochbehälter Bienenbuckel grundlegend saniert.

Bedingungen verbessert

Dabei standen Verbesserungen der wasserhygienischen Rahmenbedingungen, eine umfassende Optimierung der Bedienungs- und Wartungsbedingungen sowie die Verbesserung des Objektschutzes im Vordergrund. Innerhalb des Behälters wurde der alte Putz mittels Höchstdruckwasserstrahlen entfernt und der gesamte Betonbehälter erhielt im Innenraum einen neuen, kunststoffmodifizierten Zementputz, der vor Korrosion schützt. Die Behälterdecke wurde als Tröpfchendecke ausgebildet. Kondenswasser kann so problemlos wieder abtropfen. Die Wände und der Boden wurden mit verschweißten Platten aus blaugefärbtem Polyethylen (PE) wasserdicht verkleidet. Um zukünftig gefahrlos in den Wasserbehälter zu gelangen, wurde eine gewundene Stahltreppe in den runden Behälter eingebaut. Dadurch ist eine Wartung und Reinigung des Behälters jetzt problemlos möglich. Die hydraulische Innenausrüstung sowie die Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik wurde in diesem Zuge ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht. Zum Gebäude- und Anlagenschutz wurde eine Blitzschutzanlage montiert.

Zuwegung ausgebaut

Die Zuwegung erfolgt über den Weg vom Aussichtspunkte „Jockele Guck“ bis oberhalb des Hochbehälters. Der Ausbau des Grasweges ist als Betonspurweg erfolgt und durch eine Schranke gegen unbefugtes Befahren gesichert. Beim Ausbau des Weges wurde darauf geachtet, dass auch weiterhin die Zufahrt direkt in die Rebzeilen ermöglicht wird. „Die Landwirte haben bei der Umsetzung dankenswerterweise sehr konstruktiv mitgewirkt und die Realisierung dieser Zuwegungen dadurch erheblich vereinfacht“, lobte Oberbürgermeister Klaus Muttach. „Ich freue mich, dass der Hochbehälter Bienenbuckel, die Zuleitungen sowie die Pumpentechnik im Pumpwerk Holzstraße nach Abschluss aller Maßnahmen auf dem aktuellen technischen baulichen Stand sind. Nach menschlichem Ermessen ist mit diesem Millionenvorhaben die kontinuierliche Trinkwasserversorgung in Oberachern auf Jahrzehnte gesichert“, so das Stadtoberhaupt bei der offiziellen Inbetriebnahme.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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