Scheck-in-Center in Achern sorgte für einen Dammbruch in der Handelslandschaft
Markt wurde Kultstätte für Kollegen und Wettbewerber

So präsentiert sich das Scheck-in-Center heute, 20 Jahre nach seiner Eröffnung im Jahre 1997.
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  • So präsentiert sich das Scheck-in-Center heute, 20 Jahre nach seiner Eröffnung im Jahre 1997.
  • Foto: Fotos: Scheck-in-Center
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Achern (dh). Das Jahr 1997 ist für Adolf Scheck und dessen Unternehmen ein ganz besonderes. Am 7. Januar wurde der erste Spatenstich für das neue Scheck-in-Center getätigt, nur neun Monate später, am 15. Oktober wird die Vision vom Erlebniseinkauf mit der Eröffnung wahr.

Auf 5.000 Quadratmetern Verkaufsfläche und mit 100 Mitarbeitern setzt der Markt in der Handelslandschaft Maßstäbe. Für Kunden und Fachinteressierte wird das Center zur Pilgerstätte. Zwei Jahre später, 1999, wird das Center Supermarkt des Jahres und zum besten Edeka-Markt Deutschlands gewählt.

Als Adolf Scheck 1979 den elterlichen Betrieb übernimmt, hat dieser 60 Quadratmeter Verkaufsfläche und 15 Mitarbeiter – ab 1982 beginnt die Filialisierung an drei weiteren Standorten. "Wir waren sehr erfolgreich, aber unser wahres Potential konnten wir auf diesen Flächen nicht ausspielen", so Adolf Scheck über seine Märkte, die bis dahin alle unter 1.000 Quadratmeter Größe hatten. "Ich ärgerte mich immer wieder von Bekannten zu hören, dass sie am Wochenende nach Straßburg zum Wochenendeinkauf fahren." Dies stachelte ihn besonders an: "Schon seit Jahren hatte ich den Gedanken, dass das Medersche Gelände der ideale Platz für einen großflächigen Markt wäre. In dieser Zeit wurde auch die B3 neu gebaut. Somit lag dieses Gelände am Schnittpunkt zweier Bundesstraßen und des Autobahnzubringers. Bessere Bedingungen kann es gar nicht geben", so Scheck. Der damalige OB Reinhart Köstlin zeigte sich aufgeschlossen und gemeinsam mit Bürgermeister Arno Haiss mussten Regionalverband, Straßenbaubehörde, Regierungspräsidium, Verkehrsministerium und auch der Gemeinderat überzeugt werden.

"Heute weiß ich, dass wir die gesamte Handelslandschaft mit diesem Objekt verändert haben. Es war wie ein Dammbruch. Achern wurde zur Kultstätte im Lebensmittelhandel. Kollegen und Wettbewerber kamen in Scharen, die Fachpresse schwärmte. Viele Edeka-Kollegen versuchten uns nachzueifern", sagt Adolf Scheck.

Durch den Erfolg des Scheck-in-Centers in Achern öffneten sich viele Türen und große Märkte in Karlsruhe-Durlach, Karlsruhe Mendelsonplatz, Viernheim, Baden-Baden, Mannheim, Weinheim, Frankfurt, Neckarau und Heidelberg kamen hinzu sowie zuletzt 2016 in Mainz. In den nächsten zwei Jahren sind drei Neueröffnungen geplant, in Frankfurt-Sachsenhausen, Frankfurt-Niederrad und Heidelberg. Aus den einst 15 Mitarbeitern sind heute rund 1.300 geworden.

Persönliche Anerkennung wird Adolf Scheck zuteil: Seine Lebensleistung wird am Mittwoch, 29. November, mit der Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt.

Autor:

Daniel Hengst aus Lahr

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