Entwässerung
Neues Regenrückhaltebecken

Überschüssiges Bodenmaterial wird bei der Herstellung des Regenrückhaltebeckens 2 abgefahren. Im Hintergrund ist der neu versetzte Drosselschacht zu erkennen.
  • Überschüssiges Bodenmaterial wird bei der Herstellung des Regenrückhaltebeckens 2 abgefahren. Im Hintergrund ist der neu versetzte Drosselschacht zu erkennen.
  • Foto: Stadtverwaltung Achern
  • hochgeladen von Sebastian Thomas

Achern (st). Seit einer Woche arbeiten wieder die Bagger am neuen Regenrückhaltebecken im Gewerbegebiet Rittmatten in Fautenbach. Laut einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Achern musste durch die Erweiterung des Gewerbegebietes das bestehende Rückhaltebecken verlegt und mit insgesamt erforderlichen 4.700 Kubikmeter Speichervolumen deutlich vergrößert werden.

Zweites Becken wird verlängert

Hierzu wurden bestehende Kanäle verlängert, neue Kanäle ergänzt und im Bereich einer Gasleitungskreuzung mit einem Sonderprofil neu hergestellt. Das bestehende Rückhaltebecken 1 wurde nach Westen verschoben und mit 3.150 Kubikmeter deutlich größer als bisher angelegt. Die Arbeiten für das Rückhaltebecken 1 wurden bereits vergangenen Sommer beendet.

Aufgrund der geplanten Erweiterungen im Gewerbegebiet wird das Becken 2 aktuell nach Norden hin verlängert und mit Abschluss der laufenden Maßnahme seine endgültige Größe von 2.440 Kubikmeter erreichen. Der Drosselschacht zur Reduzierung der Abflussmenge in den anschließenden Graben sitzt schon und muss nur noch mit Wildpflaster in den Grabenverlauf eingebunden werden.

900 Kubikmeter mehr

Mit Fertigstellung der Maßnahme wird insgesamt ein Retentionsraum von 5.590 Kubikmeter zur Verfügung stehen und damit ungefähr 900 Kubikmeter mehr als aktuell erforderlich wäre.

Das Regenrückhaltebecken nimmt abfließendes Regenwasser aus dem Baugebiet „Freudenstück“, ein Teil der Weststraße sowie große Teile des Gewerbegebietes Rittmatten auf. Insgesamt können zukünftig 17 Hektar Wohn- und Gewerbeflächen in die beiden Retentionsräume entwässern.

neue Vegetation

Durch die Zwischenspeicherung in den Becken kann theoretisch bei einem 10-jährigen Niederschlagsereignis die zulaufende Wassermenge gedrosselt werden. Damit wird der parallel zur Acher verlaufende Langentalgraben deutlich entlastet.

Im Zuge der Beckenausbildung wurden bereits im Becken 1 Vertiefungen hergestellt, um einen möglichst langen Zeitraum im Jahr eine offene Wasserfläche für die Pflanzen und Tierwelt zur Verfügung zu stellen. Bereits vor der gezielten Neubepflanzung hat sich durch die natürliche Sukzession bereits eine deutliche Vegetation mit beispielsweise Rohrkolben eingestellt.

Autor:

Sebastian Thomas aus Achern

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