Jahresprogramm 2021 wird geplant
Vereine blicken nach vorne

Treffen der Kappelrodecker und Waldulmer Vereinsspitzen unter Corona-Bedingungen in der Achertalhalle
  • Treffen der Kappelrodecker und Waldulmer Vereinsspitzen unter Corona-Bedingungen in der Achertalhalle
  • Foto: Stefan Hattenbach/Gemeinde Kappelrodeck
  • hochgeladen von Matthias Kerber

Kappelrodeck (st). Die Corona-Pandemie schränkt das öffentliche und gesellschaftliche Leben, und damit besonders das Vereinsleben seit Monaten ein. Kappelrodeck und Waldulm mit dem lebendigen und großen Gemeinde- und Vereinsleben trifft das besonders. Dies wurde beim diesjährigen Vereinstreffen in der Achertalhalle deutlich, an dem über 30 Vertreter örtlicher Vereine und Einrichtungen teilnahmen. "Für Ihren großartigen Beitrag und die kreativen Ideen für Ihren Verein, trotz ausfallender Proben- oder Trainingstätigkeit und finanzieller Einbußen, die unter anderem durch den Wegfall sämtlicher Veranstaltungen resultieren, möchten wir uns an dieser Stelle in aller Form bedanken. Wir hoffen sehr, dass unter Beachtung des erforderlichen Gesundheits- und Infektionsschutzes die Verordnungen gelockert werden können und die Vereinstätigkeiten – wenn auch unter veränderten Bedingungen – bald wieder aufgenommen und weiter- oder fortgeführt werden können", so Bürgermeister Stefan Hattenbach bei der Begrüßung der Zusammenkunft unter Pandemie-Rahmenbedingungen.

Jahresprogramm für 2021 geplant

Wesentlicher Teil der Arbeit der Vereine und Organisationen ist nach wie vor ihr Beitrag zum gesellschaftlichen Leben- und deshalb wurde für 2021 "unter dem Vorbehalt der Umsetzbarkeit, aber mit Optimismus" ein Jahresprogramm geplant, dass sich von einer Vielzahl von terminlich abgestimmten Veranstaltungen strotzt. Dieses werden nun das offizielle Veranstaltungs- und Kulturprogram der Gemeinde übernommen und fließt in gemeinsame Kommunikations- und Marketingaktionen ein.

Ingo Kempf von der Vernetzungsstelle Bürgerschaftliches Engagement im Landratsamt Ortenaukreis referierte im Anschluss über die Kontakt- und Fortbildungsmöglichkeiten für die ehrenamtlich aktiven Vereinsfunktionäre. Die Integrationsbeauftragte der Gemeinde Kappelrodeck, Birgit Schneider, stellte sich und ihre Arbeit sowie mögliche Kooperationen mit den Vereinen vor. Fast zehn Prozent der Bevölkerung der 6.000 Einwohner hätten keine deutschen Pass, bei der Integration sind die Verein eine tragende Säule, so Birgit Schneider. Hauptamtsleiter Martin Reichert gab den Vereinsvertretern einen kurzen Überblick über die aktuelle Corona-Situation und die damit verbundenen Einschränkungen für Vereinsveranstaltungen.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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