13.11.26: Birsnereske Töne aus Südwest-Ger(d)many
Ein Nettkonzert mit dem preisgekrönten Birsnergerd in Anjas Rheinschnecke in Kehl
- hochgeladen von gerd birsner
Kehl. Wenn draußen der Novembernebel über den Altrhein zieht, wird es drinnen bunt: Am Freitag, 13. November 2026, ab 19 Uhr lädt der Birsnergerd zu einem „Nettkonzert“ in Anjas Rheinschnecke, Gustav-Weis-Straße 19, ein. Mit Gitarre, Schalk und „birsneresken Tönen aus Südwest-Ger(d)many“ gibt er dem November seine ganz eigene Klangfarbe. Der Eintritt ist frei – der Hut geht rum.
Schon der Titel verrät die Lust am Wortspiel: Wer den Gerd in „Ger(d)many hineinkatapultiert,
der tanzt Samba mit der Sprache – und „Südwest-Ger(d)many“deutet darauf hin, dass da ein Erdbolle Heimat mit im Spiel ist. Und wenn sich dazu eigene Songs und akustische Musik dazu gesellen darf ein Konzert auch einmal „Nettkonzert“ heißen. Hinter der augenzwinkernden Einladung steht allerdings ein Künstler mit einer langen und vielfach ausgezeichneten Laufbahn.
Preisgekrönt – und voller Spielfreude
Bereits 1980 gewann der Birsnergerd den ersten Kleinkunstpreis Baden-Württemberg. Hinzu kamen der WDR-Preis „Folk im Sender“, der Nachwuchsförderpreis der Hanns-Seidel-Stiftung sowie der Preis „Internationales demokratisches Lied“ der Stadt Duisburg. Mit dem Pamina-Preis in Germersheim und dem Loreley-Preis im Elsass wurde 2026 jeweils sein Gesamtwerk gewürdigt.
Eine beachtliche Reihe von Auszeichnungen – doch die Einladung in die Rheinschnecke klingt erfreulich wenig nach feierlicher Werkschau. Hier steht einer mit Gitarre und einem sichtbaren Vergnügen am Auftritt: graues Haar, farbenfrohes Outfit, markante Brille und der Schalk im Gesicht. Mal freundlich lächelnd am Mikrofon, mal mit weit geöffnetem Mund mitten im Gesang, mal in ausgelassener Gitarrenpose: Der Birsnergerd bringt seine eigene Note mit, bevor der erste Ton erklingt.
„Birsneresk“ passt deshalb bestens als Überschrift über diesen Abend. Das Wort verbindet den Künstler mit seiner Lust an Sprache, Musik und einem Auftritt mit Persönlichkeit.
Seine Preise gehören zu seiner Geschichte ud sie sind Geschichte.In Anjas Rheinschnecke bietet sich die Gelegenheit, den Kolumnisten der Kehler Zeitung mit der Gitarre aus der Nähe zu erleben.
Anjas Rheinschnecke liefert dafür den passenden Rahmen. Draußen die herbstliche Flusslandschaft, drinnen Musik und Menschen: So lässt sich einem Novemberfreitag, dem 13. einiges abgewinnen. Ob langjährige Wegbegleiter oder neugierige Erstbesucher – eingeladen sind alle, die ihren Abend gern mit Livemusik und einem Augenzwinkern verbringen.
Auch beim Eintritt bleibt es unkompliziert. Statt eines festen Eintrittspreises geht der Hut herum. Die Gäste können mit ihrem Beitrag ihre Wertschätzung für den Künstler und den musikalischen Abend ausdrücken.
Eine rechtzeitige Reservierung empfiehlt sich unter 07851 89 88 460 oder per E-Mail an rheinschnecke@t-online.de.
Bleibt der birsnereske Zuruf, der die Sache auf den Punkt bringt: „Kömmet zuhauf !“
Termin: Freitag, 13. November 2026, ab 19 Uhr
Ort: Anjas Rheinschnecke, Gustav-Weis-Straße 19, Kehl am alten Rhein
Eintritt: frei – der Hut geht rum
Reservierungen: 07851 89 88 460 · rheinschnecke@t-online.de









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