Großbestellung für farbenprächtiges Kehl
2.300 Bäume, Stauden, Gräser und Blumen

In unterschiedlich großen Eimern werden Blumen angesät und vorgezogen, um sie später mitsamt dem Gefäß in die Hochbeete einsetzen zu können.
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  • In unterschiedlich großen Eimern werden Blumen angesät und vorgezogen, um sie später mitsamt dem Gefäß in die Hochbeete einsetzen zu können.
  • Foto: Stadt Kehl
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Kehl (st). Es grünt so grün wenn Spaniens Blüten blühen. Ginge es nach Frank Wagner, könnte man in dem Musical-Klassiker als Ortsangabe auch Kehl einsetzen. Denn der stellvertretende Betriebshofleiter hat viel vor: Rund 2.300 neue Bäume, Stauden, Gräser und Blumen werden in den kommenden Wochen in der Rheinstadt und den Ortschaften eingesetzt.

Zu der Vielzahl an georderten Bäumen zählen unter anderem hitzebeständige Silberlinden, robuste Bergahorne oder italienische Erlen. Für die ehemaligen Kirschbäume vor der Stadthalle – ein Geschenk der französischen Partnerstadt Montmorency aus dem Jahr 2003 - gibt es zudem Ersatz: „Wir werden dort drei Sauerkirschbäume der Sorte prunus cerasus ‚Montmorency‘ pflanzen“, sagt Frank Wagner. Ihre Vorgänger mussten vor knapp zwei Monaten aufgrund von Trockenheit und Pilzbefall gefällt werden.

Als Grund für die Auswahl weist er auf genügsamen Bodenansprüche der Pflanze hin. Ein kompletter Bodenaustausch sorge zudem für optimale Verhältnisse, damit der neue Baum gut anwachsen könne. „Zusätzlich werden die gesamten Pflanzflächen mit einer Blumenwiesenmischung eingesät. Dies hilft dabei, den Wurzelbereich zu beschatten und fördert zudem die Biodiversität“, erklärt Frank Wagner.

Hochbeete auf dem Marktplatz

Wer in der letzten Zeit auf dem Marktplatz unterwegs war, hat die neue Bepflanzung sicherlich bereits bemerkt: Die Mitarbeiter des Betriebshof haben dort vor Kurzem alte Straßenrandsteine zu sechs rechteckigen Einfassungen aufgeschichtet, verfugt und mit Erde befüllt. Die Idee dazu stammt von der Kehl Marketing. Ziel ist es, in der tristen Corona-Zeit für etwas Abwechslung zu sorgen. „Damit die neuen Hochbeete direkt als solche wahrgenommen werden, haben wir darin sogenannte Frühjahrsblüher gepflanzt, die in bunten Farben leuchten. Beim genauen Betrachten der Beete fällt auf, dass zwischen den Pflanzen relativ viel Abstand besteht. Dies hat einen simplen Grund: „In unterschiedlich großen Eimern ziehen wir derzeit Blumen für die wärmere Jahreszeit vor. Sobald die Temperaturen es zulassen, setzen wir diese samt Gefäß in den Hochbeeten ein“, erklärt Frank Wagner. Das sei zum einen kostengünstig, weil keine Blumen extra gekauft werden müssten, zudem erspare es den Mitarbeitenden des Betriebshofs einiges an Arbeit: „Statt nacheinander und einzeln werden gleich mehrere Pflanzen auf einmal umgesiedelt.“ Langfristig wolle die Stadt bei der neuen Begrünung des Marktplatzes auf mehrjährige Stauden und Gräser, Blumenwiesen und Langgrasflächen setzen, was den Pflegeaufwand deutlich verringere.

Auch im eigenen Garten kann es blühen

Wer Lust auf eine bunte Farbenvielfalt im eigenen Garten hat, kann die Kehler Saatmischung in der Tourist-Information kaufen. Interessierte können in kleine Tüten abgefüllt Blumensamen für bis zu zehn Quadratmeter Gartenfläche erstehen. Die Mitarbeitenden sind unter Telefon 07851/881510 oder per E-Mail zu erreichen.

In unterschiedlich großen Eimern werden Blumen angesät und vorgezogen, um sie später mitsamt dem Gefäß in die Hochbeete einsetzen zu können.
Der stellvertretende Betriebshofleiter Frank Wagner hat viel vor: Rund 2.300 neue Bäume, Stauden, Gräser und Blumen werden künftig das Stadtbild schmücken.
Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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