Pusteblume wieder in Betrieb
Beliebte Attraktion auf Kehler Marktplatz

Abschließende Schönheitskorrektur: Um ein gleichmäßiges Erscheinungsbild der Fontäne zu gewährleisten, prüfte Patrick Kreß die Abstände der Düsen und justierte gegebenenfalls mit Hammer und Abstandslehre nochmals nach. | Foto: Stadt Kehl
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  • Abschließende Schönheitskorrektur: Um ein gleichmäßiges Erscheinungsbild der Fontäne zu gewährleisten, prüfte Patrick Kreß die Abstände der Düsen und justierte gegebenenfalls mit Hammer und Abstandslehre nochmals nach.
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Kehl (st). Normalerweise sprudelt das Brunnenwasser der Pusteblume auf dem Marktplatz bereits ab Ostern. Doch in diesem Jahr gab es einen längeren Stillstand. „Wegen der Ausbreitung des Corona-Virus haben wir zunächst darauf verzichtet, solche belebten Stellen, die für die Bevölkerung besonders anziehend sind, wieder in Betrieb zu nehmen“, erklärt Frank Wagner, stellvertretender Leiter des Betriebshofs. Seit knapp einem Monat sind bereits das Wasserband sowie der Brunnen im Rosengarten wieder mit Wasser gefüllt; nun folgte die Pusteblume auf dem Marktplatz. Der Grund für die spätere Inbetriebnahme ist der größere Aufwand. Unter anderem müssten laut Frank Wagner sogenannte Messsonden für die Wasseraufbereitung eingesetzt werden, deren Lieferung sich jedoch verzögert hatte.

Aufwändige Vorbereitung

Bevor der Brunnen wieder in Betrieb gehen konnte, waren mehrere Spülgänge der unterirdischen Leitungen, der Filteranlage und der Wasserzisterne nötig: „Da die Anlage einige Monate ausgeschaltet war, konnte sich in den Wasserrohren Schmutz sammeln“, erklärt Patrick Kreß, Mitarbeiter des städtischen Bereichs Tiefbau. Damit das dreckige Wasser nicht im Brunnen landet, wurde der Vorgang so häufig wiederholt, bis das Wasser klar war. Auch die aufwändige Konstruktion der Pusteblume erforderte laut Patrick Kreß einige Extra-Handgriffe: „Die Pusteblume besteht aus 70 Edelstahlrohren, aus denen das Wasser sprudelt – und jedes davon muss von Hand in das Kugelgehäuse geschraubt werden.“ Damit die Düsen nicht verstopfen, war es zudem nötig, die Edelstahlrohre vorab von etwaigen Kalk- und Schmutzablagerungen zu befreien. Nach einem ersten Probelauf des Wasserspiels folgte noch die abschließende Schönheitskorrektur: Um ein gleichmäßiges Erscheinungsbild der Fontäne zu gewährleisten, prüfte Patrick Kreß die Abstände der Düsen und justierte gegebenenfalls mit Hammer und Abstandslehre nochmals nach. Bis in den Herbst hinein können sich Marktplatzbesuchende nun wieder an den Wasserspielen erfreuen.

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