Abbiegen in jede Straße von der B28 aus ist nicht mehr möglich - Läger-Kreuzung betroffen
Die zweite Phase des Tramtrassenbaus in Kehl beginnt am 29. September

Das Baufeld für die Weiterführung der Tram bis ans Kehler Rathaus verschiebt sich auf der B28 an die Läger-Kreuzung
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  • Das Baufeld für die Weiterführung der Tram bis ans Kehler Rathaus verschiebt sich auf der B28 an die Läger-Kreuzung
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Kehl (st). Die Großbaustelle für die Tramtrasse vom Bahnhof bis zum Rathaus geht am 29. September in die zweite Phase. Veränderungen ergeben sich für die Verkehrsteilnehmer vor allem im Bereich der Läger-Kreuzung: Weil das Baufeld dort in die Mitte rückt, damit dort die Gleisüberfahrt hergestellt werden kann, ist das Linksabbiegen im gesamten Kreuzungsbereich nicht mehr möglich. Auch der Geradeaus-Verkehr von der Läger-Tangente in die Carl-Benz-Straße und umgekehrtist unterbrochen.
 
Wer aus der Straße Am Läger kommt, kann vom 29. September an nur noch nach rechts in die B28, also in Richtung Appenweier, einbiegen. Die Einfahrt in die Läger-Tangente von der B28 bleibt jedoch möglich. In der Konsequenz können aus Richtung Frankreich kommende Autofahrer an der Läger-Kreuzung nicht mehr in die Carl-Benz-Straße gelangen; Lastwagenfahrer, die den Kehler Hafen erreichen möchten, müssen dann weiterfahren bis zur Hafenzufahrt über die L75. Das Baufeld verlagert sich in Richtung Esso-Tankstelle; diese bleibt jedoch anfahrbar. Diese Verkehrsführung wird voraussichtlich bis Anfang November dauern.

In der Großherzog-Friedrich-Straße wird das Baufeld vom 15. Oktober an auf die in der aktuellen Fahrtrichtung rechte Straßenseite verlegt. Der Verkehr wird dann links an der Baustelle vorbeigeführt, bis die Arbeiten voraussichtlich kurz vor Weihnachten abgeschlossen sein werden.

Damit die Bauarbeiten insgesamt zügig vorangebracht werden, erfolgen sie weiterhin in mehreren Baufeldern gleichzeitig. In den Bauabläufen haben sich verschiedene Veränderungen ergeben, nachdem auch die Baufirmen ihre Ideen in die Ausführung miteingebracht haben. An der Rathaus-Kreuzung liegt außerdem ein großes Leitungspaket der Telekom zu hoch – die Kabel der oberen Rohrlagen müssen umverlegt werden, was nach Aussagen der Telekom zehn bis zwölf Wochen Zeit in Anspruch nehmen dürfte. Das bedeutet zwar, dass der Gleisbau in diesem Bereich nicht bis Weihnachten abgeschlossen werden kann, hat aber bisher noch keine Auswirkungen auf den Fertigstellungstermin der Tiefbauarbeiten zum 30. September 2018.

Am Knotenpunkt Großherzog-Friedrich-Straße/Am Läger/Kinzigallee wird es in einem Zeitraum von zwei Wochen, voraussichtlich ab dem 25. September zu wechselnden, halbseitigen Sperrungen kommen, die jeweils zwei Tage andauern. In der ersten Phase ist der Abschnitt zwischen der Kreuzung und der B28 in südlicher Fahrtrichtung gesperrt; in der zweiten können die Verkehrsteilnehmer von der B28 her kommend nicht mehr in den Knotenpunkt einfahren. In der dritten und vierten Phase gelangen Autofahrer von der Läger-Tangente nicht mehr in die Großherzog-Friedrich-Straße und in die Kinzigallee.

Dieser Stand der Bauzeitenplanung ist in der dritten Zusammenkunft mit dem Baustellenbegleitgremium besprochen worden. Oberbürgermeister Toni Vetrano und Baubürgermeister Harald Krapp bedankten sich bei den Bürgern, Einzelhändlern und Unternehmern für ihre konstruktiven Beiträge zum Bauablauf und dafür, dass sie die Rolle von Multiplikatoren wahrnehmen und die Informationen in ihrem jeweiligen Umfeld weitergeben. Positiv wurde von Mitgliedern des Begleitgremiums angemerkt, dass das Verkehrschaos an den französischen Feiertagen – am 14. Juli und 15. August – ausgeblieben ist. Sowohl an der Läger-Kreuzung als auch an der Geiger-Kreuzung waren Polizeifahrzeuge postiert gewesen; die Beamten mussten jedoch nicht in den Verkehr eingreifen. Auch am 11. November wird die Polizei wieder vor Ort sein.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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