Umbau der Kita Zierolshofen
Mehr Platz und wieder geöffnet

Auch der Weg zum Geräteschuppen wurde gepflastert: „Vor allem bei Regen ist das sehr hilfreich, da man die Fahrzeuge der Kinder nicht mehr durch den Matsch fahren muss", freut sich die Leiterin der Einrichtung, Melissa Sänger.
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  • Auch der Weg zum Geräteschuppen wurde gepflastert: „Vor allem bei Regen ist das sehr hilfreich, da man die Fahrzeuge der Kinder nicht mehr durch den Matsch fahren muss", freut sich die Leiterin der Einrichtung, Melissa Sänger.
  • Foto: Stadt Kehl
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Kehl-Zierolshofen (st). Nach einer Umbauzeit von mehreren Monaten war es am Donnerstag, 28. November, soweit: In der komplett sanierten und erweiterten Kindertageseinrichtung in Zierolshofen wird der Betrieb wieder aufgenommen. Fortan bietet die Einrichtung 33 Betreuungsplätze für Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren.

„Der Umbau hat sich gelohnt, der Bedarf ist auf jeden Fall da“, fasst Architekt und Bauleiter Marcello del Giudice den Rundgang in der Kindertageseinrichtung Zierolshofen zusammen. Weil Kleinkinderplätze gefehlt hatten, wurde das Bestandsgebäude um einen Schlafraum, einen Personalraum sowie ein größeres Büro erweitert.

Geplant war zunächst, dass der Umbau im Oktober abgeschlossen ist, „aber aufgrund der Witterungsverhältnisse konnte längere Zeit nicht betoniert werden“, berichtet Marcello del Giudice. Während der Umbaumaßnahmen waren die Kitakinder in der ehemaligen Grundschule untergebracht, deren Räume eigens für diesen Zweck umgebaut worden waren.

„Normalerweise sind dort die örtliche Feuerwehr und der Gesangverein; diese haben die Räumlichkeiten jedoch freundlicherweise überlassen“, sagt Ortsvorsteher Heinz Speck. Durch diese zuvorkommende Geste konnte auf eine Containeranlage verzichtet werden, „wodurch wir an die 60.000 Euro gespart haben“, ergänzt Marcello del Giudice. Indem Fenster erhalten werden konnten, wurden die Baukosten zudem um etwa 40.000 Euro gesenkt.

Das in den 1970er-Jahren errichtete Gebäude wurde vollständig entkernt. Die vormals unter dem Haus liegenden Wasserleitungen verlaufen nun drum herum, was es einfacher mache, Wartungsarbeiten vorzunehmen. Zudem setzt man im ganzen Gebäude auf Fußbodenheizung. Ein Vollwärmeschutz soll für geringere Betriebs- und Heizkosten sorgen; dezentrale und zentrale Lüftungsanlagen beugen gleichzeitig der Schimmelbildung vor. Das neu errichtete Flachdach sorgt mit der Dachbegrünung für zusätzliche Dämmung.

Auch im Außenbereich hat sich einiges getan: Ein zweiteiliges Sonnensegel spendet im Sommer Schatten. Zudem wurde der Weg zum Geräteschuppen gepflastert. „Vor allem bei Regen ist das sehr hilfreich, da man die Fahrzeuge der Kinder nicht mehr durch den Matsch fahren muss“, freut sich die Leiterin der Einrichtung, Melissa Sänger. Knapp die Hälfte des Mobiliars – darunter die komplette Küche – konnte wieder übernommen werden. Hinzu kamen unter anderem Büromöbel und raumhohe Einbauschränke in den Gruppenräumen.

Schallisolierte Türen sorgen dafür, dass die Kinder im Schlafraum optimal zur Ruhe kommen können. Zudem lässt sich die Farbtemperatur der Lampen steuern; kälteres Licht sorgt vor allem in den dunklen Monaten dafür, dass die Kinder wach werden, wohingegen warme Farben beim Einschlafen helfen.

Das Ergebnis nach knapp einjähriger Bauzeit: Die Betreuungskapazität steigert sich von vormals 22 Plätzen auf 33; wovon laut Melissa Sänger bereits jetzt 32 vergeben sind. Durch die Vergrößerung der Einrichtung konnte zum November mit Johanna Fechner eine neue Fachkraft eingestellt werden, so dass nun zwei Vollzeitkräfte, drei Teilzeitkräfte, eine Auszubildende und ein FSJler für die Betreuung der Kinder zuständig sind. Ab Januar kann in der Einrichtung zudem Frühstück angeboten werden, welches die Erzieherinnen gemeinsam mit den Kindern vorbereiten.

„Auch aktuell noch fehlende Möbel – wie beispielsweise Garderoben – werden bis dahin angeliefert sein“, sagt der Bauleiter und weist gleichzeitig auf die offizielle Einweihung am 19. Januar hin. Dann bietet sich auch für die Öffentlichkeit die Gelegenheit, das renovierte Gebäude zu erkunden. „Ich freue mich bereits jetzt darauf, Zierolshofens Schmuckstück dann präsentieren zu können“, sagt Ortsvorsteher Heinz Speck.

Auch der Weg zum Geräteschuppen wurde gepflastert: „Vor allem bei Regen ist das sehr hilfreich, da man die Fahrzeuge der Kinder nicht mehr durch den Matsch fahren muss", freut sich die Leiterin der Einrichtung, Melissa Sänger.
Das Team der Kita Zierolshofen (v. l.): Silke Hahn, Sabine Vogt, Melissa Sänger, Sandra Moßmann und Johanna Fechner, gemeinsam mit Ortsvorsteher Heinz Speck und Bauleiter Marcello del Giudice
Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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