Seit dem Corona-Ausbruch
Mehr Steuerstundungen Kehler Unternehmen

Kehl (st). Geschlossene Geschäfte, weniger Umsatz, Gewinneinbußen: Viele Firmen trifft die Corona-Krise finanziell hart. Zur Unterstützung bietet die Stadt Steuerstundungen an.

Zinslose Stundung und Ratenzahlung möglich

Unternehmen in Kehl, die von der Corona-Krise stark betroffen sind, erhalten Hilfe von der Stadt: Wer Probleme hat, die Steuerzahlungen pünktlich zu bezahlen, dem stundet die Stadt die Zahlungen zunächst für drei Monate zinslos, unbürokratisch und ohne weitere Prüfungen. Wenn ausreichende Gründe vorliegen, ist eine anschließende Ratenzahlung für maximal sechs Monate möglich.

Diese beiden Möglichkeiten wurden im Zeitraum von März bis Mitte Januar bislang insgesamt 145 Mal in Anspruch genommen. Fast ausnahmslos seien diese laut Gerd Siebeneichner, Leiter des Bereichs Kommunale Abgaben, auf Corona zurückzuführen: „Die meisten Unternehmen, die einen Stundungs- oder Ratenzahlungsantrag gestellt haben, stammen aus Branchen, die von der Pandemie stark betroffen sind.“ Als Beispiele nennt er Einzelhandel, Hotel- und Gaststättenbetreiber, Automatenaufsteller und Firmen aus der Reisebranche.

Die wirtschaftliche Lage der Unternehmen in Kehl hat auch direkte Auswirkungen auf den städtischen Haushalt: Bereits bei der Vorrede zur Einbringung des Doppelhaushaltes 2021/2022 im Dezember schätzte der städtische Bereich Finanzen, dass 2021 coronabedingt 6,1 Millionen Euro an Gewerbesteuereinnahmen fehlen werden. Die Steuerkraft – diese ergibt sich aus den Steuereinnahmen pro Kopf – werde 2021 insgesamt um 9,8 Millionen Euro zurückgehen.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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