Drei neue Gesichter für drei Kehler Schulen
Neue Jugendsozialarbeiter für die Ganztagsbetreuung

von links: Steffen Klaus, Isabella Leser und Lisa Irslinger freuen sich auf ihre neuen Aufgaben.
  • von links: Steffen Klaus, Isabella Leser und Lisa Irslinger freuen sich auf ihre neuen Aufgaben.
  • Foto: Stadt Kehl
  • hochgeladen von Christina Großheim

Kehl (st). Zu Beginn des neuen Schuljahres können sich das Einstein-Gymnasium, die Tulla-Realschule und die Hebelschule nicht nur über neue Schüler, sondern auch über personelle Verstärkung in ihren Teams freuen: Steffen Klaus hat am 1. September seinen Dienst in der Ganztagesbetreuung der Tulla-Realschule angetreten, ebenso wie Isabella Leser, die neben der Tulla-Realschule auch an der Hebelschule tätig sein wird. Außerdem hat das Einstein-Gymnasium mit Lisa Irslinger eine neue Jugendsozialarbeiterin gewonnen.
 
Die Unterstützung und Beratung von Schülern, Lehrern sowie Eltern, Angebote in Bezug auf Themen wie Mobbing oder Sucht sowie Gruppenangebote, um die Teamfähigkeit und die Gemeinschaft in den Klassen zu stärken: Das sind einige der Aufgaben, mit denen sich Lisa Irslinger künftig beschäftigen wird. Außerdem wird sie neben ihrer Tätigkeit am Einstein-Gymnasium auch mit förderbedürftigen Kindern von der Albert-Schweitzer-Schule und der Söllingschule soziale Gruppenarbeit machen. „Ich wollte schon immer als Jugendsozialarbeiterin an einer Schule arbeiten, aber es ist schwierig, in diesem Bereich eine 100-Prozent-Stelle zu finden“, erzählt Lisa Irslinger. Über ihre neue Anstellung in Kehl freut sich die gebürtige Offenburgerin daher umso mehr.

Berufserfahrung konnte die 27-Jährige bereits während ihres Studiums der Sozialen Arbeit an der Dualen Hochschule in Villingen-Schwenningen sammeln. In ihren Praxisphasen war sie für "IN VIA" tätig, ein Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit. Dort wurde sie hauptsächlich in der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme und im Mädchen- und Frauentreff eingesetzt, erhielt aber auch Einblick in die Jugendsozialarbeit und in den Jugendmigrationsdienst.

Auch Steffen Klaus freut sich bereits auf die neuen Aufgaben, die an der Tulla-Realschule auf ihn warten. Er hat schon genaue Vorstellungen davon, was er seinen Schützlingen während der Ganztagesbetreuung anbieten möchte: „Bewegen, schwitzen, dreckig werden – ich möchte den Kindern und Jugendlichen zeigen, was man draußen so alles erleben kann“, erklärt der 33-Jährige, der gerne eine Outdoor-AG mit wechselnden Aktivitäten ins Leben rufen würde. „Natürlich muss ich erst mal herausfinden: Wo liegen die Interessen?“, meint er. Da die Schule aber sehr gut ausgestattet sei und er bei den Betreuungsangeboten viele Freiheiten besäße, habe er zahlreiche Ideen, die den Jugendlichen sicher Spaß machen würden.

„Trotz der hohen Schülerzahl wird an der Tulla-Realschule Wert auf die Gemeinschaft gelegt, das gefällt mir“, erklärt Steffen Klaus, der nach seinem Freiwilligen Sozialen Jahr in einem Kanuverein wusste, dass er seine Zukunft in der Arbeit mit Jugendlichen sieht. „Dabei habe ich gemerkt, wie viel man mit Jugendlichen machen kann, wie abwechslungsreich es ist und wie viel Spaß ich daran habe“, sagt der 33-Jährige. Der gebürtige Brandenburger war nach seinem Masterabschluss in Sozialarbeitswissenschaften in einer Kindertageseinrichtung in Baden-Baden und anschließend drei Jahre lang als Jugendsozialarbeiter am Einstein-Gymnasium tätig. „Jugendsozialarbeit und die Ganztagesbetreuung sind zwei völlig unterschiedliche Berufe mit verschiedenen Aufgabenbereichen und ich hatte Lust auf etwas Neues“, begründet der 33-Jährige die Entscheidung für seinen Wechsel.

Mit Isabella Leser wird das Ganztagesbetreuungsteam der Tulla-Realschule um eine weitere Kraft bereichert. Die 22-Jährige wird allerdings auch an der Hebelschule tätig sein, denn ihre Stelle ist zwischen beiden Schulen aufgeteilt. Die frisch ausgelernte Jugend- und Heimerzieherin hat die Entscheidung für ihren künftigen Berufsweg ebenfalls nach ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr getroffen, das sie im Jugendkeller St. Nepomuk absolviert hat. „Die Schule sollte ein Ort der Freude sein, die Kinder und Jugendlichen sollen Spaß haben und viele verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten aufgezeigt bekommen“, betont die Kehlerin, die, wie ihr Kollege Steffen Klaus und Jugendsozialarbeiterin Lisa Irslinger, bereits in der letzten Ferienwoche Gelegenheit hatte, ihren künftigen Arbeitsplatz kennenzulernen, so dass die drei nach den Sommerferien gleich durchstarten konnten.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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