Lebenswerteres und barrierefreieres Kork
Ortsmitten-Aktionstag am Samstag

Rund um den Dorfplatz werden am Samstag für zwei Stunden verkehrsberuhigende Maßnahmen vorgestellt und das gesamte Projekt erläutert.
  • Rund um den Dorfplatz werden am Samstag für zwei Stunden verkehrsberuhigende Maßnahmen vorgestellt und das gesamte Projekt erläutert.
  • Foto: Stadt Kehl
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Kehl-Kork (st). Bislang war das Ortsmitten-Projekt in Kork geprägt durch Analysen, Befragungen und Konzepten. Die Frage, wie sich die Ortschaft durch die Beteiligung an dem Landesprogramm verändern und sowohl lebenswerter als auch barrierefreier werden kann, wird in einem Platzspiel am Samstag, 2. Oktober, von 14 bis 16 Uhr in Kork demonstriert. An dem Aktionstag werden verschiedene verkehrsberuhigende Maßnahmen wie Zebrastreifen und Ampeln installiert, zusätzlich gibt es ein Rahmenprogramm mit Musik und Angeboten der Offenen Jugendarbeit.

Verkehrsberuhigende Maßnahmen werden demonstriert

Für die Dauer von zwei Stunden gilt im Umfeld der Herren- sowie auf der Zirkelstraße, die direkt am Korker Rathaus vorbei in Richtung Bahnübergang führt, eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Stundenkilometern. Auf Höhe des Albert-Schweitzer-Platzes steht eine mobile Ampelanlage, die für eine sicherere Überquerung der Gerbereistraße sorgt. Zusätzlich führt ein Zebrastreifen über die Oberdorfstraße zum ehemaligen Herzhauser-Areal.

Der Planungsstand und die nächsten Schritte

Der inklusive Treffpunkt im Korker Ortskern nimmt während des Aktionstags eine prominente Rolle ein, werden hier doch Hochbeete vom Oberlin-Schulverbund der Diakonie bepflanzt, der Musikverein Germania Kork auftreten und Sitzhocker zum Verweilen einladen. An zwei Infoständen erläutert das Planungsbüro Pesch Partner Architekten Stadtplaner GmbH zusammen mit zwei Mitarbeiterinnen der Stadtplanung den bisherigen Planungsstand und die nächsten Schritte.

Im Februar hatten sich zwei Planer mit dem Korker Ortsvorsteher Patric Jockers, dem Inklusionsbeauftragten der Stadt Nicolas Uhl und Angela Abele von der Abteilung Stadtplanung auf einen Ortsmitten-Check getroffen, um Stärken und Schwächen der Ortschaft zu analysieren und festzuhalten. Ihre Eindrücke und Erkenntnisse hatte das Planungsbüro für eine Bürgervisite im Juli in vier Themenfelder gegliedert: Ortsmitte, Verkehrssituation, Barrierefreiheit und allgemeine Aufenthaltsqualität. In zwei Entwicklungsstufen wurden Maßnahmen aufgezeigt, die sich zum einen kurzfristig, zum anderen erst nach Fertigstellung der westlichen Umgehungsstraße realisieren lassen.

Die verkehrsberuhigenden Maßnahmen, die am Samstag von 14 bis 16 Uhr demonstriert werden, sind Vorschläge für die erste Umsetzungsstufe. Einen Infostand finden Interessierte auf dem Albert-Schweitzer-Platz, einen zweiten in unmittelbarer Nähe zum Ärztehaus an der Oberdorfstraße. Dort ist auch die Offene Jugendarbeit mit dem Spielmobil vertreten und bietet Unterhaltung für Kinder und Jugendliche. Ebenso wird die Diakonie Kork an dieser Stelle einen Verkaufsstand einrichten. Außerdem wird an diesem Nachmittag an Kinder eine Stempelkarte ausgegeben, mit der sie sich ein Gratis-Eis verdienen können, wenn sie die geforderten Stationen besuchen. Sollten die Witterungsverhältnisse eine Veranstaltung im Freien nicht zulassen, wechseln die Stände in die Mehrzweckhalle in Kork. Voraussetzung für die Teilnahme am Aktionstag wird dann die Vorlage eines tagesaktuellen Negativtests, eines Impf- oder Genesenennachweises sein (3G-Regelung).

Das Projekt

Das Ortsmitten-Projekt ist Teil eines Landesprogramms zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und wurde unter Federführung des Ministeriums für Verkehr gemeinsam mit dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz sowie dem Ministerium für Soziales und Integration konzipiert. Das Projekt wird auf Landesebene vom Bereich Neue Mobilität der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH (NVBW) koordiniert.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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