Auf dem Festplatz in Sundheim wird es grünen und blühen
Wildblumenwiese für größere Artenvielfalt

Der Heckenstreifen entlang der Hauptstraße wird in den kommenden Tagen durch pflegeleichtere Pflanzen ersetzt.
  • Der Heckenstreifen entlang der Hauptstraße wird in den kommenden Tagen durch pflegeleichtere Pflanzen ersetzt.
  • Foto: Stadt Kehl
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Kehl (st). Auf dem Festplatz in Sundheim wird es bald wieder grünen und blühen. Und dazu hoffentlich auch summen, brummen und zwitschern. Denn der Heckenstreifen entlang der Hauptstraße wird im Laufe der Woche durch eine Wildblumenwiese und 60 neue Büsche ersetzt. Der Vorteil? Diese Art der Bepflanzung bietet mehr Tieren Lebensraum und braucht zudem weniger Pflege.

Die aktuelle Begrünung besteht aus einer Mischung aus Buche, Schneebeere und Feuerdorn und muss durch regelmäßigen Schnitt in ihrer Form gehalten werden. „Der Pflegeaufwand ist einfach zu hoch. Außerdem lassen sich durch die wiederkehrenden Eingriffe nur wenige Vögel zum Brüten nieder“, erklärt Frank Wagner, Leiter der Abteilung Grünflächenmanagement beim städtischen Betriebshof.

Darum werde das alte Gehölz in den kommenden Tagen entfernt und anschließend von einer Hecke mitsamt angrenzender Blumenwiese ersetzt. „Bei der Hecke haben wir uns für einen Mix aus zwölf unterschiedlichen Schneeballarten und Holundersorten entschieden“, erläutert Frank Wagner. Diese biete Vögeln und anderen Kleintieren Schutz und Deckung, außerdem seien die Pflanzen pflegeleicht und müssten überhaupt nicht mehr geschnitten werden.

Lediglich die neu ausgesäte Wildblumenwiese sollte ein- bis zweimal im Jahr gemäht werden. Sie werde aus einer mehrjährigen Wildblumenmischung und verschiedenen Kräutern bestehen, das seien insgesamt mehr als 80 verschiedene Sorten, kündigt Frank Wagner an. Dadurch erhöhe sie die Biodiversität und biete neben Schmetterlingen und Echsen auch Bienen ausreichend Lebensraum und Nahrung, erläutert er. „Weil sich die Wildblumenwiese direkt neben dem Heckenstreifen befinden wird, finden dort sowohl samen- als auch insektenfressende Vögel bald zahlreiche Nahrungsquellen“, freut sich Frank Wagner.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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