Spatenstich bei Bürstner
Eine neue Chassis-Halle für Wohnmobile in Kehl

Die drei Geschäftsführer Jens Kromer, Olaf Sackers und Alexander Kasteleiner sowie der Betriebsratsvorsitzende Thomas Heidt
  • Die drei Geschäftsführer Jens Kromer, Olaf Sackers und Alexander Kasteleiner sowie der Betriebsratsvorsitzende Thomas Heidt
  • Foto: Bürstner
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Kehl (st). Im Rahmen des Zukunftsprojektes „Springtime“ investiert Bürstner in eine neue Vormontage-Halle auf dem Gelände im Kehler Hafen. Damit entsteht ein wichtiger Logistikbaustein im Produktionsprozess.

Mit dem Spatenstich zum Neubau einer Chassis-Halle auf dem Bürstner-Firmengelände im Kehler Hafen entsteht eine 2.600 Quadratmeter große Halle direkt vor dem neuen Bandeinlauf. Fahrgestelle - sogenannte Chassis - von Fiat, Mercedes und Citroen sind die motorisierte Plattform, auf die der Kehler Hersteller seine Wohnmobile aufbaut.

Die drei Geschäftsführer Jens Kromer (Sprecher), Olaf Sackers und Alexander Kasteleiner sowie der Bürstner-Betriebsratsvorsitzende Thomas Heidt eröffneten am Mittwoch die Bauarbeiten an der neuen Halle coronabedingt in kleinem Rahmen. Die Halle soll zum Juli fertig sein und wird dann feierlich der Produktion übergeben werden.

Restrukturierung bis Herbst 2022

Der Neubau der Halle ist Teil des Projektes „Springtime“, einem umfassenden Restrukturierungsprojekt, das beide Standorte des Unternehmens, Kehl und Wissembourg betrifft. Umbauten, Verlagerungen und standortübergreifende Optimierungen sind die Inhalte des Projekts, das im September startete und dessen Abschluss für Herbst 2022 geplant ist. Teilprojekte von „Springtime“ umfassen die Wertstrom- und Flächenoptimierung, neue Fertigungsband-Implementierungen, die Einführung eines modernen Logistikkonzepts sowie den Aufbau einer Möbelfertigung in Kehl, die bisher größtenteils in Wissembourg erfolgte.

Dadurch entsteht die Möglichkeit, am französischen Standort die Produktion des erfolgreichen Kompakt-Vans Copa auszuweiten. „Springtime steht sinnbildlich für einen Neuanfang. Wir stellen damit die Weichen für eine modernere, effizientere und noch qualitativere Produktion bei Bürstner,“ so Olaf Sackers, technischer Geschäftsführer bei Bürstner. „Wir werden unsere Wettbewerbsfähigkeit erhöhen, indem wir deutlich flexibler produzieren können - und wir werden Arbeitsplätze in der Region schaffen und sichern.“

Aktuell erfreuen sich die Freizeitfahrzeuge von Bürstner einer sehr hohen Nachfrage. Die Produktion ist voll ausgelastet, das Unternehmen sucht neue Mitarbeiter.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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