Tödliche Schüsse in Kehl
Polizei gibt erste Einzelheiten bekannt

Kehl (st). Die Ermittlungen zum genauen Ablauf der Geschehnisse und der tödlichen Schüsse am Sonntagnachmittag in der Berliner Straße in Kehl dauern nach wie vor an, teilen Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit.

Eigen- und Fremdgefährdung nicht ausgeschlossen

Der 53-jährige Mann, der sich in einem psychologischen Ausnahmezustand befunden haben soll, befand sich zum Zeitpunkt des polizeilichen Zugriffs alleine in seiner Wohnung. Zuvor hatte sich ein Zeuge kurz nach 10 Uhr über Notruf bei der Polizei gemeldet und berichtete von einem Mann, der offenbar mit einem Messer bewaffnet auf der Straße herumlaufen würde. Anschließend hätte sich der Bewaffnete in eine Wohnung zurückgezogen.

Etliche vorherige Anstrengungen einer verbalen Kontaktaufnahme, auch unter Einbindung von Übersetzern, schlugen fehl. Eine Gefahreneinschätzung im Zusammenhang mit einem Betreten der Wohnung des 53-Jährigen führte unter Abwägung aller gesammelter Informationen letztlich zu der Feststellung, dass für den Mann nicht nur eine Eigengefährdung bestand, sondern überdies eine Fremdgefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte.

Krankheit des Afghanen als Ursache möglich

Nach bisherigen Erkenntnissen ist der mutmaßliche psychische Ausnahmezustand des afghanischen Staatsangehörigen möglicherweise auf eine entsprechende Erkrankung zurückzuführen. Bereits vor etwa einem Monat war er in ähnlicher Weise und in vergleichbarem Zustand auffällig geworden. Damals hatte er mit einem Küchenmesser einen Nachbarn bedroht und war in der Folge in eine Fachklinik gebracht worden. Anhaltspunkte für einen politischen Hintergrund des Vorfalls liegen aktuell nicht vor.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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