Alles im Zeitplan
Baugenehmigung für Lahrer Krematorium liegt vor

Visualisierung des neuen Krematoriums auf dem Lahrer Bergfriedhof | Foto: Stadt Lahr
  • Visualisierung des neuen Krematoriums auf dem Lahrer Bergfriedhof
  • Foto: Stadt Lahr
  • hochgeladen von Anne-Marie Glaser

Lahr (st) Beim neuen Krematorium auf dem Lahrer Bergfriedhof läuft alles nach Plan, informiert die Stadtverwaltung. Die Baugenehmigung liegt vor, die Bauphase kann beginnen. Der Spatenstich für den Beginn der Arbeiten ist im April. Dem planmäßigen Betriebsstart im Oktober 2027 steht somit nichts im Wege. Das neue Krematorium wird von der Krematorium Stadt Lahr GmbH gebaut und anschließend auch betrieben.

Spatenstich

In den vergangenen Wochen wurde gemeinsam mit dem Ofenbauer, dem Statiker, dem Architekten und der Leitung der GmbH die Arbeiten geplant und die Ausschreibung vorbereitet. Direkt nach dem Spatenstich geht es los. Der Friedhofsbetrieb wird hierbei nicht beeinträchtigt.
„Der Standort des Krematoriums am Bergfriedhof in Lahr hat sich über viele Jahre hinweg als würdevoller, funktionaler und gut erreichbarer Ort bewährt. Die Einbettung des Krematoriums in die gewachsene Friedhofsanlage am Fuße des Schutterlindenbergs schafft eine besondere Atmosphäre der Ruhe und des Gedenkens, die für Angehörige in Zeiten der Trauer von großer Bedeutung ist“, so Bürgermeister Tilman Petters.
Das Krematorium fügt sich am Bergfriedhof harmonisch in die umgebende Natur und die denkmalgeschützte Bebauung ein, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Die Lage verbinde Funktionalität mit landschaftlicher Qualität und schaffe einen Ort, der Trauer, Erinnerung, Tradition und Natur in besonderer Weise miteinander verbinde. Anfängliche Überlegungen, den Neubau in einem Lahrer Gewerbegebiet oder auf dem ehemaligen Flugplatzareal zu realisieren, habe die Stadt Lahr schnell verworfen.

Das neue Krematorium

Das neue Krematorium werde dem neuesten Stand der Technik entsprechen und damit hohe Umweltstandards erfüllen. Das Angebot für Trauernde verbessere sich außerdem deutlich. Das Krematorium biete würdigere Abschiedsmöglichkeiten für Angehörige. Auch die Begleitung der Kremation werde für den engsten Kreis der Trauernden möglich sein, wie auch eine direkte anschließende Beisetzung der Urne. Geplant seien zusätzliche Angebote wie die Möglichkeit des Verabschiedens außerhalb der bisherigen Zeiten sowie die Einrichtung eines Trauercafés. Dieser Ort werde Raum für einen würdevollen und ruhigen Abschied bieten und darüber hinaus für Veranstaltungen rund um die Themen Tod, Abschied, Trauer und Leben offenstehen.

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