Black Forest Power Women e. V.
„Ich: Frau“ wurde zum kulturellen Ereignis

Der Vorstand von Black Forest Power Women e. V., der das Projekt organisiert hat:
v.l.n.r.: Viktoria Geiger, Imke Schwendemann, Ulrike Karl, Evgeniya Scherer, Tatjana Charalgina, Debra Schröter, Diana Zöller, Stefanie Renz.
 | Foto:  Black Forest Power Women e. V.
  • Der Vorstand von Black Forest Power Women e. V., der das Projekt organisiert hat:
    v.l.n.r.: Viktoria Geiger, Imke Schwendemann, Ulrike Karl, Evgeniya Scherer, Tatjana Charalgina, Debra Schröter, Diana Zöller, Stefanie Renz.
  • Foto: Black Forest Power Women e. V.
  • hochgeladen von Karen Christeleit

Lahr (st) Mit großem Zuspruch ist am 26. April in der Villa Jamm im Stadtpark Lahr das Projekt „Ich: Frau – das Unsichtbare sichtbar machen“ zu Ende gegangen. Was die Frauen von Black Forest Power Women e. V. gemeinsam mit Künstlerinnen, Workshopleiterinnen und weiteren Mitwirkenden realisierten, entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem kulturellen Anziehungspunkt für die gesamte Region.

Weibliche Perspektiven

Im Mittelpunkt standen 50 Werke von 17 Künstlerinnen, die weibliche Perspektiven sichtbar machten und zugleich einen offenen Raum für Austausch und Reflexion schufen. Die Besucherresonanz war außergewöhnlich: An den Wochenenden kamen häufig mehr als 300 Menschen pro Tag in die Villa Jamm. Insgesamt besuchten in nur sieben Wochen rund 4000 Menschen die Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen. Obwohl „Ich: Frau“ ausdrücklich Frauen und ihre Perspektiven in den Fokus rückte, erreichte die Ausstellung ein breites Publikum: Auch sehr viele Männer kamen in die Villa Jamm. Damit wurde die Villa Jamm über die gesamte Laufzeit hinweg zu einem Ort, an dem Dialog über Geschlechterrollen, Sichtbarkeit und Selbstentfaltung lebendig wurde. Im Gästebuch haben zahlreiche Besucherinnen und Besucher ihre Eindrücke hinterlassen – in verschiedenen Sprachen und aus vielen Regionen Deutschlands sowie aus Frankreich. Ihre Worte - „Beeindruckend, berührend und auf eine schöne Weise intim. Die Künstlerinnen zeigen sich ohne Schaustellerei. Wunderschön – besonders die Vielfalt an Farben und Ausdrucksformen.“ „Ein toller Ort mit Kunstwerken, die beeindrucken und eine starke Aussagekraft haben." Einige Inspirationen nehme ich gern für mich selbst mit.“ „Herrlich, einfach herrlich.“- spiegeln die besondere Atmosphäre und die Vielfalt der Ausstellung wider.

Kunst verbindet Menschen über Generationen hinweg 

Ein besonders bewegender Moment war der Besuch von Gisela Staudenmeyer, die mit 102 Jahren die älteste Besucherin der Ausstellung war. Mit großem Interesse ließ sie sich beide Stockwerke der Villa Jamm zeigen. Ihr Besuch wurde zu einem eindrucksvollen Zeichen dafür, wie Kunst Menschen über Generationen hinweg verbinden kann.
Zum Erfolg des Projekts trugen neben der Ausstellung auch die begleitenden Formate bei. An den Wochenenden wurde die Villa Jamm durch 15 Workshops und Performances zu einem lebendigen Zentrum weiblicher Kreativität, Bildung und Vernetzung.
„Dieses Projekt wurde durch das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement, die Kreativität und das Herzblut zahlreicher Frauen möglich", sagt Evgeniya Scherer, Vorsitzende von Black Forest Power Women e. V.," dass daraus ein Ort entstanden ist, der so viele Menschen erreicht und berührt, zeigt eindrucksvoll die Kraft von Kultur, weiblichem Engagement und gemeinschaftlichem Wirken in der Region. Unser besonderer Dank gilt auch dem Ersten Bürgermeister der Stadt Lahr, Guido Schöneboom, und seinem Team sowie dem Vorstandsvorsitzenden der Kulturinitiative Villa Jamm, Hermann Feist, die die Umsetzung in der Villa Jamm ermöglicht haben. Ohne ihre Unterstützung wäre dieses Projekt in dieser Form nicht realisierbar gewesen.“
Mit dem Abschluss am 26. April endet das Projekt in der Villa Jamm – seine Wirkung bleibt. „Ich: Frau“ hat gezeigt, wie weibliche Initiative, künstlerische Kraft und ehrenamtliches Engagement gemeinsam einen Ort schaffen können, der Menschen verbindet, zum Nachdenken anregt und die Region kulturell bereichert.

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