Flächennutzungsplan
Lahr schafft Voraussetzungen für Klinikneubau

Lahr (st) Der Entwurf zur 11. Änderung des Flächennutzungsplans der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Lahr – Kippenheim im Bereich des geplanten Neubaus des Ortenau Klinikums Lahr wird nach Beratungen im Technischen Ausschuss und im Ortschaftsrat Langenwinkel am Montag, 22. Juni 2026, im Gemeinderat behandelt, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Lahr. Die Stadtverwaltung schlägt vor, den Entwurf zu billigen und im Juli und August die Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange durchzuführen.

Hintergrund der Änderung ist der geplante Neubau des Ortenau Klinikums Lahr durch den Ortenaukreis westlich des Stadtteils Langenwinkel. Vorgesehen sind dabei nicht nur ein modernes Krankenhaus, sondern ein Klinik-Campus mit weiteren ergänzenden Nutzungen.

Bislang landwirtschaftliche Fläche

Für den vorgesehenen Standort ist im derzeit gültigen Flächennutzungsplan bislang eine Fläche für die Landwirtschaft aufgeführt. Damit die Bebauungspläne für den Klinik-Campus und die Verkehrsanbindung rechtssicher aus dem Flächennutzungsplan entwickelt werden können, muss dieser im Parallelverfahren geändert werden.

Künftig werden im Flächennutzungsplan primär die Sonderbauflächen für das Klinikum dargestellt. Darüber hinaus werden Grünflächen, der Verlauf des Muserebachs sowie die Anpassungen im Bereich der Bundesstraße aufgenommen.

Nach dem Aufstellungsbeschluss wurde bereits von August bis September 2024 die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange durchgeführt. Dabei gingen keine Hinweise ein, die auf Ebene des Flächennutzungsplans grundlegende Änderungen der Planung erforderlich gemacht hätten.

„Wir sind im Zeitplan und arbeiten mit Hochdruck daran, die Grundlagen dafür zu schaffen, dass der Kreis wie geplant mit dem Neubau des Lahrer Klinikums beginnen kann und diesem wichtigen Zukunftsprojekt für die Gesundheitsvorsorge in der Region nichts entgegensteht oder es verzögert“, so Oberbürgermeister Markus Ibert.

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