Zweckverband Vis-à-Vis
Zusammenarbeit intensivieren

Präsident Wolfgang G. Müller (r.) und Vizepräsident Jean-Marc Willer sehen im Aachener Vertrag neues Gestaltungspotential für den Zweckverband Vis-à-Vis.
  • Präsident Wolfgang G. Müller (r.) und Vizepräsident Jean-Marc Willer sehen im Aachener Vertrag neues Gestaltungspotential für den Zweckverband Vis-à-Vis.
  • Foto: Stadt Lahr
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Lahr/Erstein (st). Mit der Unterzeichnung des Vertrags von Aachen haben der französische Staatspräsident Emmanuel Macron und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren Willen zum Ausdruck gebracht, die deutsch-französischen Beziehungen weiter zu stärken und auf eine noch tiefere Kooperation insbesondere in den Grenzregionen hinzuwirken. Dieser ausdrücklich formulierte politische Wille, die Grenzregionen zu stärken, setzt neue Gestaltungspotentiale frei.

Gemeinsame Politik

„Die im Zweckverband Vis-à-Vis vertretenen Gemeinden können von diesem erneuten deutsch-französischen Elan in vielfältiger Hinsicht profitieren“, so Wolfgang G. Müller, Oberbürgermeister der Stadt Lahr und Präsident des Zweckverbands. Auch dessen Vizepräsident Jean-Marc Willer, Bürgermeister von Erstein, betont: „Diese neue Vereinbarung ermutigt uns und erlaubt uns die Realisierung unserer europäischen Träume. Der Bau einer neuen Brücke, neue gemeinsame Politik in den Bereichen Mobilität, Kultur, Umwelt und Wirtschaft können Realität werden, damit wir gut und besser zusammenleben.“

Der Zweckverband Vis-à-Vis nimmt die Unterzeichnung des Vertrags von Aachen zum Anlass für eine Bestandsaufnahme und Vertiefung bestehender Kooperationen zwischen den Mitgliedsgemeinden. Angedacht ist neben einer Intensivierung der touristischen Kooperation auch eine Ausweitung gemeinsamer Aktivitäten im Bildungs-, Kultur- und Sportbereich.

Spiele-und Sporttag

Im Mittelpunkt konkreter Überlegungen stehen momentan ein grenzüberschreitender Spieletag an Kindertagesstätten und Schulen sowie ein grenzüberschreitender Sporttag unter Einbindung der Sportvereine. Im Fokus der künftigen touristischen Zusammenarbeit wird die nachhaltige Fortentwicklung kultureller Angebote anvisiert, wie etwa die Intensivierung und Bewerbung französischsprachiger Führungen im Lahrer Stadtpark, dem neuen Stadtmuseum oder in der Innenstadt und Kulturausflüge auf beide Seiten des Rheins. Ein bestimmendes Thema ist weiterhin die Vereinfachung des „kleinen Grenzverkehrs“ durch den Bau einer Brücke auf Höhe Erstein/Lahr. Der etwa sechs Meter breite Vis-à-Vis-Steg verkürzt die Strecke zwischen beiden Orten für Linienbusse und den Rad- und Fußverkehr um rund neun Kilometer.

Autor:

Daniela Santo aus Lahr

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