Die Ortsmitte im Blick
Gemeinderat prüft Verbesserungen vor Ort

Wie kann die Ortsmitte künftig sicherer, barrierefreier und attraktiver gestaltet werden? Mit dieser Frage hat sich der Laufer Gemeinderat bei einer gemeinsamen Begehung beschäftigt.  | Foto: Gemeinde Lauf/Tom Lengenberg
  • Wie kann die Ortsmitte künftig sicherer, barrierefreier und attraktiver gestaltet werden? Mit dieser Frage hat sich der Laufer Gemeinderat bei einer gemeinsamen Begehung beschäftigt.
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  • hochgeladen von Matthias Kerber

Lauf (st) Wie kann die Ortsmitte künftig sicherer, barrierefreier und attraktiver gestaltet werden? Mit dieser Frage hat sich der Laufer Gemeinderat bei einer gemeinsamen Begehung beschäftigt. Anlass ist die geplante Sanierung der Hauptstraße. Dabei geht es auch um mögliche begleitende Maßnahmen, für die Fördermöglichkeiten des Landes genutzt werden könnten.

Bereits im Vorfeld hatte die Gemeinde das kostenfreie Angebot des Landes Baden-Württemberg zur Qualitätserfassung und Visualisierung von Ortsmitten in Anspruch genommen. Für den Bereich zwischen der Hornisgrinde-Apotheke und der Bushaltestelle gegenüber der Volksbank wurde ein Katalog mit verschiedenen Handlungsimpulsen und Gestaltungsvorschlägen erarbeitet. Die Ergebnisse wurden dem Gemeinderat in der Sitzung am 10. Februar vorgestellt.

Bei der anschließenden Ortsmittebegehung wurden die Vorschläge nun direkt vor Ort betrachtet. Mit dabei waren Vertreter der Verwaltung, Mitglieder des Gemeinderats sowie Felix Kiesel vom Ingenieurbüro Zink. Geleitet wurde der Rundgang vom stellvertretenden Bauamtsleiter Nico Wiegert.

Sorgfältige Planung

Im Mittelpunkt standen unter anderem die mögliche Einrichtung eines neuen Zebrastreifens zwischen dem Fitnessstudio und der Bäckerei sowie die barrierefreie Umgestaltung der Bushaltestellen Rebstock und Lauf Neuwindeckschule. Dabei wurden auch mögliche Schwierigkeiten bei der Umsetzung besprochen.

Vor allem bei den Bushaltestellen zeigte sich, dass eine Verbesserung der Barrierefreiheit sorgfältig geplant werden muss. Nach den bisherigen Erkenntnissen wäre dafür unter anderem der Wegfall der bestehenden Busbuchten erforderlich. Bürgermeisterin Bettina Kist fasst die dies am Ende der Begehung wie folgt zusammen: „Die barrierefreie Umgestaltung der Bushaltestellen muss aufgrund der technischen Erfordernis, gleichzeitig die Busbuchten zu entfernen, sorgfältig geprüft werden. Dies könnte zu erheblichen Nachteilen und möglicherweise auch zu neuen gefährlichen Situationen führen. Die Auswirkungen müssen daher genau betrachtet und die verschiedenen Möglichkeiten sorgfältig abgewogen werden.“

Die bei der Begehung gewonnenen Erkenntnisse sollen nun in die weiteren Beratungen einfließen. Der Gemeinderat wird sich in einer der nächsten Sitzungen erneut mit den verschiedenen Vorschlägen beschäftigen und beraten, welche Maßnahmen für die Gemeinde sinnvoll und umsetzbar sind.

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