Unterbringung im Waldweg gesichert
Containeranlage wird zurückgebaut

Die vorübergehende Unterbringung von insgesamt 185 Geflüchteten in den Containeranlagen in Oberkirch gehört der Vergangenheit an.  | Foto: Archiv Stadt Oberkirch
  • Die vorübergehende Unterbringung von insgesamt 185 Geflüchteten in den Containeranlagen in Oberkirch gehört der Vergangenheit an.
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Oberkirch (st) Mit dem Rückbau der Containeranlage zur Unterbringung von Geflüchteten in Oberkirch ist am Montag, 27. April, begonnen worden. Die Arbeiten sollen bis zum 30. April abgeschlossen sein. Damit geht eine Phase vorübergehender Unterbringung zu Ende. Gleichzeitig schafft die Stadt mit dem Neubau im Waldweg, welcher von der Städtischen Baugesellschaft Oberkirch errichtet wird, eine dauerhafte Perspektive für die Unterbringung.

Die Anlage war im Januar 2023 errichtet worden, um kurzfristig auf steigende Zugangszahlen reagieren zu können. Insgesamt wurden dort 185 Menschen vorübergehend untergebracht, zuletzt lebten noch 33 Personen in der Unterkunft. Für die noch dort untergebrachten Menschen wurde in den vergangenen Wochen auf unterschiedlichste Weise ein neues Zuhause gefunden: Ein Teil zog in die Unterkünfte im Waldweg 12a und 12b um, andere fanden privaten Wohnraum. Eine Familie konnte über das Landesprogramm „Raumteiler“ vermittelt werden.

Oberbürgermeister Gregor Bühler betont mit Blick auf die vergangenen Wochen: „Mein besonderer Dank gilt Heimleiter Kay Herrmann, der die Verteilung der Bewohner in den vergangenen Wochen mit großem Einsatz koordiniert hat. Gerade in einer so sensiblen Situation ist eine verlässliche und menschliche Organisation entscheidend.“

Für Aufbau, Betrieb und Rückbau der Anlage sind über den gesamten Zeitraum insgesamt rund 1,34 Millionen Euro angefallen.

Unterbringung bleibt Daueraufgabe

Mit dem Neubau im Waldweg steht ab voraussichtlich Ende Mai zusätzlicher Wohnraum zur Verfügung, der eine dauerhafte und besser planbare Unterbringung ermöglicht. Insgesamt entstehen dort 54 Plätze mit 1.131 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche über drei Geschosse. Die Räumlichkeiten sind sowohl für Einzelpersonen als auch für mehrköpfige Familien ausgelegt.

Die Aufgabe, Menschen in schwierigen Lebenssituationen gut unterzubringen und ihnen Perspektiven zu eröffnen, bleibt jedoch auch nach der Einweihung des Neubaus bestehen. Ein Baustein ist dabei das Landesprogramm „Raumteiler“. Die Stadt Oberkirch sucht in diesem Rahmen weiterhin Wohnraum, um insbesondere Alleinerziehende, größere Familien oder alleinstehende Personen mit Flucht- oder Migrationshintergrund zu unterstützen.

Eigentümer werden dabei begleitet: Die Stadt übernimmt organisatorische Aufgaben, vermittelt passende Mieter und sorgt für verlässliche Rahmenbedingungen. Ziel ist es, langfristig stabile Mietverhältnisse zu schaffen.

Interessierte Vermieter können sich an die Stadtverwaltung wenden. Ansprechpartnerinnen sind Jessica Schwarz für die Vertragsabwicklung sowie Anke Schumacher für Informationen und die Wohnraumvermittlung (Telefon 07802/82167).

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