Hochschule Offenburg gestaltet die Zukunft
Von der Biomechanik über Big Data bis zum 3D-Druck

Der Studiengang Biomechanik vermittelt Kompetenzen aus Ingenieurwissenschaft und Medizin.
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  • Der Studiengang Biomechanik vermittelt Kompetenzen aus Ingenieurwissenschaft und Medizin.
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Offenburg (ag). An der Hochschule Offenburg tut sich viel. Alles im Detail aufzuführen, das würde den Rahmen hier sprengen. Deshalb haben wir die Hochschule gebeten, uns eine kleine Auswahl ihrer F&E-Projekte kurz vorzustellen.

„Internet der Dinge“

Das „Internet der Dinge“ durchdringt die industriellen und persönlichen Anwendungen zunehmend – ob LKW-Überwachung oder Heim- und Gebäudeautomation. Die Herausforderung: Immer mehr, immer komplexere Systeme übernehmen dabei funktionskritische Aufgaben und das auch noch autonom. Daher gewinnen Stabilität, Zuverlässigkeit und Sicherheit immer mehr an Bedeutung. Entsprechend müssen die Aspekte der Datensicherheit und der Privatsphäre ebenfalls berücksichtigt werden.
Prof. Dr. Axel Sikora

Biomechanik

Bewegung ist Leben. Das Verständnis der Wechselwirkungen zwischen wirkenden Kräften und biologischen Reaktionen des Bewegungsapparates ist zur Bearbeitung von Fragestellungen in der Medizintechnik, der Rehabilitationstechnik und der Sportwissenschaft essentiell. Der interdisziplinäre Bachelor-Studiengang Biomechanik, der in Deutschland derzeit einzigartig ist, vermittelt den Studierenden die Kompetenzen aus Ingenieurwissenschaft und Medizin.
Prof. Dr. Steffen Wolf

Maschinelles Lernen

Maschinelles Lernen befasst sich damit, dass Computer selbständig lernen und sich verbessern. Die Forschungsaktivitäten wurden im Institut für Machine Learning and Analytics IMLA gebündelt. Die bekanntesten Vertreter sind autonome Autos. In den Projekten autonomer Schluckspecht und Audi Cup widmet sich die Hochschule erfolgreich diesem Thema. Im Bereich autonomer humanoider Roboter sind die Teams Sweaty und Magma sogar Vizeweltmeister fußballspielender Roboter.
Prof. Dr. Klaus Dorer

Big Data

Im Bereich Big Data untersucht das Institute for Machine Learning and Analytics, wie sehr große Datenmengen effizient gespeichert und analysiert werden können, die in relationalen Datenbanken nicht mehr performant abgelegt werden können. So wurde eine Anwendung für Produktionsdaten und Testfälle realisiert, die deutlich mehr Daten speichern kann und vor allem einen um Faktor 10 schnelleren Zugriff auf die Daten sowie komplexe Analysen ermöglicht.
Prof. Dr. Stephan Trahasch

Digitalisierung

Die Digitalisierung ist für Produktionsunternehmen eine globale Herausforderung. Einerseits steht die Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen und kundenindividualisierten Produkten im Vordergrund, anderseits die durchgehende Vernetzung der Geschäftsprozesse inklusive Aufbau einer intelligenten und vernetzen Produktion. Das spiegelt auch die Forschungs- und die Studieninhalte des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen wider.
Prof. Dr. Jürgen Köbler

„Landwirtschaft 5.0“

Durch Erhitzen von biologischen Reststoffen ohne Sauerstoff entsteht Pflanzenkohle, eine Art Aktivkohle, die Kohlenstoff aus dem CO2 der Luft dauerhaft bindet. Damit kann sie helfen, die Klimakrise zu stoppen. Insbesondere in der Landwirtschaft kann sie als Bodenhilfsstoff Erträge steigern. Das geplante Projekt „Landwirtschaft 5.0“ wird eine neue Form der Landwirtschaft demonstrieren, die die Biodiversität steigert, erneuerbare Energien nutzt und konsequent Pflanzenkohle einsetzt.
Prof. Dr. Daniel Kray

Cochlea-Implantate

Mittels Cochlea-Implantaten (CI) kann das Hörvermögen bei tauben oder hochgradig schwerhörigen Menschen teilweise wiederhergestellt werden. Im Rahmen der CI-Forschung an der Hochschule werden Möglichkeiten untersucht, das Hören mit dem CI besser an das natürliche Hören anzugleichen.
Prof. Dr. Stefan Zirn

3D-Druck

Mithilfe des 3D-Drucks können Bauteile und Objekte, die am Computer virtuell entworfen wurden, schnell und kostengünstig in reale Farbmodelle umgesetzt werden. In multidisziplinären Forschungsprojekten werden komplexe Bauteile für die Anwendung in Industrie, Architektur, Medizin und Design entwickelt und hergestellt. Durch neue Druckverfahren und Werkstoffe können dabei verschiedene Materialeigenschaften in einem Bauteil kombiniert oder hochfeste Bauteile mit Faserverstärkung gedruckt werden.
Prof. Dr. Stefan Junk

Erneuerbare Energien

Die angestrebten Klimaschutzziele erfordern, dass erneuerbare Energien längerfristig zur Hauptenergiequelle der Energieversorgung werden. Hierbei spielt Bioenergie aus Biomasse künftig eine entscheidende Rolle. Zentrale Forschungsschwerpunkte wie die schadstoffarme Produktion erneuerbarer Energie werden in der Arbeitsgruppe „Biomasse“ erforscht.
Dr. Andreas Wilke

Kommunikation

Eine nutzerfreundliche und bedürfnisgerechte Informationsaufbereitung steht im Mittelpunkt der medialen Kommunikation. Im Labor Medienforschung wird der Status Quo von Angeboten und Maßnahmen im Bereiche der Marketingkommunikation ermittelt. Auf dieser Grundlage können Empfehlungen zur Weiterentwicklung aufgezeigt werden.
Prof. Dr. Ute Rohbock

Der Studiengang Biomechanik vermittelt Kompetenzen aus Ingenieurwissenschaft und Medizin.
Informationsaufbereitung steht im Mittelpunkt der medialen Kommunikation.
Autor:

Anne-Marie Glaser aus Offenburg

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