Schulgartenpreise vergeben
Honigernte und Memory-Spiel
- Zufriedene Gesichter: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Jury-Mitglieder freuen sich über den gelungenen Wettbewerbs-Abschluss.
- Foto: Stadt Offenburg/Christoph Lötsch
- hochgeladen von Christina Großheim
Offenburg (st) „Unser Garten als Ort der Begegnung für Mensch und Natur“. So lautete das Motto des Schulgartenwettbewerbs 2025, schreibt die Stadt Offenburg in einer Pressemitteilung. Philip Denkinger, Abteilungsleiter Grünflächen und Umweltschutz der Stadt Offenburg, verlieh die Preise im SFZ Innenstadt.
Alle teilnehmenden Schulen erhielten einen Wildbienennistkasten, einen Bausatz für ein Vogelhäuschen sowie eine Urkunde und Verzehrgutscheine. Auf 15 Plakaten hat das Oken-Gymnasium die Aktivitäten seiner Schulgärtner dokumentiert. Sie rekultivierten einen zur Schule gehörenden Innenhof. Die gärtnerischen Erzeugnisse fanden unter anderem Verwendung als Pizza-Kräuter, Jelly-Drucke und Schafgarben-Salbe.
Bohnen-Tipi
Ein Riesenplakat, auf dem das gemeinschaftliche Wirken innerhalb und außerhalb des Schulgartens dargestellt wurde, präsentierte die Eichendorff-Schule. Zum „70+1-Jubiläum“ der Schule führten die Schüler die „Ehemaligen“ durch den Gemeinschaftsgarten. Markantestes Projekt hier: Ein begehbarer Bohnen-Tipi.
Ende Mai des vorigen Jahres zog ein Bienenschwarm in den Garten der Waldbachschule ein. Demnächst soll dort der erste Honig geerntet werden. Dokumentiert wurde die Entwicklung in einem großformatigen Memory-Spiel. Knifflig, aber pädagogisch wertvoll: Die Mitspielenden müssen Text- und Bild-Tafeln zusammenbringen.
Petra Rumpel vom BUND-Umweltzentrum Ortenau und Philip Denkinger hoben die gute Zusammenarbeit von Stadt und Umweltverband hervor. Der Wettbewerb wird künftig alle zwei Jahre durchgeführt, um den Schulen Gelegenheit zu langfristiger Planung zu geben.









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