Interkommunaler Kleiderpool der Feuerwehr
Mehr Sicherheit für alle
- Offenburgs Oberbürgermeister Marco Steffens (4.v.r.) freut sich zusammen mit (v.l.) Ortenbergs Bürgermeisterin Amalia Lindt-Herrmann, Feuerwehrkommandant Johannes Detzer, Bürgermeister Martin Holschuh (beide Schutterwald), Hannes Hoppler (Feuerwehrkommandant Ortenberg), Bürgermeister Andreas König und Feuerwehrkommandant Clemens Reinbold (beide Durbach), Offenburgs Feuerwehrkommandant Nils Schulze, Bürgermeister Andreas Heck und Feuerwehrkommandant René Göppert (beide Hohberg) über die Indienstnahme des interkommunalen Kleiderpools.
- Foto: Marie-Christina Gabriel/Stadt Offenburg
- hochgeladen von Christina Großheim
Offenburg (st) Seit dem 1. Juli wird der zentrale Kleiderpool praktiziert: Die Feuerwehr Offenburg übernimmt fortan zentral die Beschaffung und Steuerung der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) auch für die Gemeindewehren aus Durbach, Hohberg, Ortenberg und Schutterwald, so die Stadt Offenburg in einer Pressemitteilung.
In der Praxis bedeute dies, dass in der Hygienewerkstatt auf der Offenburger Feuerwache in zwei Betriebswaschmaschinen und einem Betriebstrockner sämtliche Schutzausrüstung gewaschen, desinfiziert und imprägniert würden. Bevor die PSA wieder in Pool zurückgegeben wird, würden alle Nähte und die Membran der Schutzkleidung auf Beschädigungen und Verschleiß kontrolliert und nur in einwandfreiem Zustand wieder zur Verfügung gestellt werden. Die Sicherheit der Wehrleute stehe dabei an erster Stelle.
Gerätewagen Hygiene
Komme es bei einem Einsatz zu extremer Verschmutzung oder Kontaminierung der PSA mit Schadstoffen, sei es jederzeit möglich, den Gerätewagen (GW) Hygiene zur Einsatzstelle anzufordern. Direkt vor Ort werde dann die Kleidung in entsprechenden Behältnissen gesammelt und zur Offenburger Wache transportiert. Die Feuerwehrleute würden noch am Einsatzort neue Einsatzkleidung erhalten und seien direkt wieder einsatzbereit, wie Offenburgs Feuerwehrkommandant Nils Schulze erklärte. Bisher hätten sich die Einsatzkräfte erst im jeweiligen Feuerwehrhaus umziehen können.
Durch den Kleiderpool sei zu jeder Zeit eine bessere Übersicht über Bestände und Zustand der Kleidung möglich. Dies garantiere auch eine längere Lebensdauer der Einsatzkleidung – im Schnitt zehn Jahre – und eine besser zu regelnde Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Denn es bestehe eine Dokumentationspflicht über die PSA nach Einsätzen.
Vorbildfunktion
Die einheitliche Einsatzkleidung garantiere zudem eine schnellere Wiederverfügbarkeit nach Einsätzen. Da im Pool alle Größen verfügbar seien, sei die PSA passgenauer, was zusätzlich die Sicherheit der Wehrleute im Einsatz erhöht. OB Steffens unterstrich die Vorbildfunktion des Oberzentrums, denn " in der Ortenau ist der Kleiderpool einzigartig".
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Offenburgs Oberbürgermeister Marco Steffens (4.v.r.) freut sich zusammen mit (v.l.) Ortenbergs Bürgermeisterin Amalia Lindt-Herrmann, Feuerwehrkommandant Johannes Detzer, Bürgermeister Martin Holschuh (beide Schutterwald), Hannes Hoppler (Feuerwehrkommandant Ortenberg), Bürgermeister Andreas König und Feuerwehrkommandant Clemens Reinbold (beide Durbach), Offenburgs Feuerwehrkommandant Nils Schulze, Bürgermeister Andreas Heck und Feuerwehrkommandant René Göppert (beide Hohberg) über die Indienstnahme des interkommunalen Kleiderpools.








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