Entwurf für neue Halle ausgewählt
Messe Offenburg will erweitern

Der Entwurf des Architektenbüros Heide für die neue Messehalle in Offenburg
  • Der Entwurf des Architektenbüros Heide für die neue Messehalle in Offenburg
  • Foto: Ferdinand Heide Architekt
  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (gro). Drei Preisträger hatte ein Architektenwettbewerb, den die Messe Offenburg und die Stadt für den Bau einer neuen Messehalle ausgeschrieben hatten, ergeben. Zwei davon haben nun ihre Entwürfe an die Anforderungen bezüglich der Funktionalität und der Kosten angepasst. Am Montagabend entschied sich der Offenburger Gemeinderat in nicht-öffentlicher Sitzung, nach einer Vorbesprechung im Aufsichtsrat der Messe, für den Entwurf des Architekturbüros Ferdinand Heide Planungsgesellschaft.

"Der Entwurf orientiert sich am Masterplan für die Entwicklung der Messe", stellte Baubürgermeister Oliver Martini in einem Pressegespräch am Dienstag fest. Die neue Halle werde nun besser an die bestehende Baden Arena angedockt, so dass die Lagerflächen und der Bedarf für Garderoben für beide Hallen gedeckt werde. Die neue Halle werden die Besucher künftig von Süden her betreten. Vorgesehen ist sowohl eine ebenerdige Erschließung des großen Foyerbereichs als auch eine Erschließung über eine äußere Treppe direkt an die oberen Ränge der Tribüne.

"Die neue Halle ist auch teilbar", verrät Sandra Kircher, Geschäftsführerin der Messe Offenburg. "Sie hat eine lichte Höhe von 14 Metern in der Kernhalle. Die hat eine Fläche – je nach Feinplanung – von 5.000 bis 5.500 Quadratmetern. "Wir wollen die Erweiterung der Messe vorausschauend finanzieren", kündigte Finanzbürgermeister Hans-Peter Kopp an. 2019 sei die Finanzierung des Vorgängerprojektes "Messe 2010" abgeschlossen. "Dann werden 1,4 Millionen Euro Zins und Tilgung frei", so Kopp. Ein Teil davon fließe in die Finanzierung des Freizeitbades Stegermatt, 500.000 Euro blieben für den Neubau. Dazu kämen erwartete Ergebnisverbesserungen bei der Messe Offenburg, ein Teil Eigen-, aber auch Fremdkapital. Stand heute würden die Baukosten auf 18 bis 20 Millionen Euro geschätzt.

Die nächsten Schritte: Nun wird eine Entwurfsplanung gemacht, im April 2019 wird die Kostenrechnung stehen. Der Gemeinderat könnte einen Baubeschluss im Juli 2019 fassen. Der Baubeginn wäre dann im Februar 2020, die Fertigstellung im Herbst 2021.

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