Bau des Kreisverkehrs an Kreuzung Fessenbacher Straße beginnt nächste Woche
Ortenberger Straße wird für acht Monate zum Nadelöhr

Stadtauswärts Richtung Ortenberg rollt der Verkehr fast wie gewohnt. Wer allerdings aus südlicher Richtung in die Oststadt möchte, muss sich mit wechselnden Umleitungen abfinden.
  • Stadtauswärts Richtung Ortenberg rollt der Verkehr fast wie gewohnt. Wer allerdings aus südlicher Richtung in die Oststadt möchte, muss sich mit wechselnden Umleitungen abfinden.
  • Foto: rek
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Offenburg. Rund 18.000 Autos und Lastwagen rollen täglich in beide Richtungen der Ortenberger Straße, während der Hauptverkehrszeit sind es etwa 1.200 in einer Stunde. Die Zahl der Fahrzeuge wird durch die Bebauung des angrenzenden Wohngebiets Seidenfaden zunehmen. In der kommenden Woche fangen die Bauarbeiten für den Kreisverkehr an, um die Verkehrsströme künftig besser fließen zu lassen. Während der Arbeiten ist jeddoch mit erheblichen Auswirkungen Behinderungen für den Verkehr zu rechnen, die Richtung Ost- und Innenstadt wollen.

"Unterteilt sind die Arbeiten in drei Bauphasen", erklärte gestern bei einem Pressegespräch Andreas Demny, Fachbereichsleiter Verkehr. Neben dem Kreisverkehr entstehen neue Bushaltestellen, zusätzliche Fußgängerquerungen ins Wohngebiet und neue Radwege. Es werden großräumig Hinweisschilder zur bevorstehenden Baustelle aufgestellt. "Wir wollen im Vorfeld besser über Baustellen mit großer Wirkung informieren", reagierte Demny auf jüngste Erfahrungen. Die Einrichtung der Baustelle erfolge in Abstimmung mit dem Regierungspräsidium, das gleichzeitig die Ortsumfahrung Ortenbergs und den Ausbau der Bundesstraße 33 vorantreibt. "Wir werden Druck machen, damit wir die Baustelle vor dem nächsten Winter erledigt haben", bestätigte Bauleiter Christian Deusch von der Biberacher Firma Knäble.

Bis Ende Juli dauert die erste Phase, während der der Verkehr stadtauswärts, abgesehen von Tempo 30, nicht beeinträchtigt ist. Die nach Offenburg rollenden Autos und Lastwagen werden durch die Baustraßen des Neubaugebiets wieder auf die Fessenbacher gelotst. Der Verkehr aus Offenburg Richtung Fessenbach wird über die Hölderlinstraße geführt. Während dieser Zeit ist das Abbiegen von Fessenbach Richtung Ortenberg und von der Stadt kommend Richtung Fessenbach nicht möglich. Der gesicherte Fußweg verläuft ebenfalls durch den Seidenfaden, genau wie der Radweg. Dieser allerdings mit einem etwas größeren Umweg "aus Gründen der Verkehrssicherheit", wie Demny betonte. "Schüler müssen vielleicht drei Minuten früher aufstehen für 500 zusätzliche sichere Meter", hofft Demny auf deren Einsicht. Für die zweite, zwei Monate dauernde Bauphase in den Monaten September und Oktober gilt die gleiche Umfahrungsregelung. Allein Richtung Ortenberg fahren die Autos auf der Gegenrichtung durch den Kreisverkehr.

Als "kritisch" bewertet Demny selbst die dritte Phase. Wer aus Richtung Süden kommt, muss erst durch den Seidenfaden und dann über die Umleitung durch die Grimmelshausenstraße. "Wir haben mit den Anwohnern und dem Stadtteilzentrum intensive Baustellengespräche geführt", berichtete Demny. Für vier Wochen im Oktober wird im Bereich des Stadtteilzentrums eine Fußgängerampel installiert. Der gesamte Verkehr wird von dort über eine abknickende Vorfahrt auf die Weingartenstraße und dann zur Ampel an der Moltkestraße geleitet. Damit wird an der Weingartenstraße in Höhe der Grimmelshausenstraße ein Stoppschild aufgestellt. "Das wird zu Problemen führen", sieht Demny aber keine andere Möglichkeit.

Danach soll zwar der Kreisverkehr komplett fertig sein, aber die Leidensfähigkeit der Pendler wird für weitere sechs Wochen auf die Probe gestellt. Als letzte Maßnahme wird die Ortenberger Straße im Bereich des Ortsschilds saniert und der Radweg verbreitert – geregelt durch eine Baustellenampel. Eine Verzögerung hätte eine Verschiebung auf Frühjahr 2018 zur Folge und Mehrkosten für die Stadt, will sich Demny noch nicht mit eventuellen Komplikationen beschäftigen. Denn 2018 steht in dem Bereich eine neue Baustelle an: der Umbau der Fessenbacher Straße wird in Angriff genommen.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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