Projekt des Kultusministerium
Sommerschule an der Erich-Kästner-Realschule

Alexandra Herrmann, Leiterin des regionalen Bildungsbüros der Bildungsregion Ortenau e.V., stellt das Projekt in den Schulen vor.
  • Alexandra Herrmann, Leiterin des regionalen Bildungsbüros der Bildungsregion Ortenau e.V., stellt das Projekt in den Schulen vor.
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  • hochgeladen von Daniela Santo

Offenburg (tf). Auch in diesem Jahr wird es in Offenburg wieder eine Sommerschule des Kultusministeriums Baden-Württemberg geben. Alexandra Herrmann, Leiterin des regionalen Bildungsbüros der Bildungsregion Ortenau e.V. und verantwortliche Projektleiterin, freut sich, dass das seit acht Jahren in Kooperation mit dem Staatlichen Schulamt Offenburg etablierte Projekt, diesmal wieder auf dem Gelände der Erich-Kästner-Realschule und der alten Kletterhalle stattfindet. „Hier haben wir eine ideale Infrastruktur“, freut sie sich. Seit 2011 die erste Sommerschule in der Ortenau startete, hat das Projekt viele Erfolge zu verzeichnen. Ganz besonders stolz ist Herrmann, dass eine Teilnehmerin der Sommerschule sogar ein Stipendium der Stiftung „Talent im Land“ für die Oberstufe erhalten hat. „Wir erleben hier zufriedene Jugendliche, die mit einem guten Gefühl für die Zukunft zurück in den Schulalltag gehen“, sagt sie.

Die Sommerschule dauert eine Woche und ist für die teilnehmenden Schüler kostenfrei. Um 8 Uhr geht es los mit einem sportlichen Einstieg, danach folgen zwei Einheiten im gewählten Fach, unterbrochen von einer Vesperpause. Nach der großen Pause, in der die Teilnehmer gemeinsam Mittag essen, gibt es verschiedene Workshopangebote. „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr zusätzlich als eine von drei Sommerschulen ergänzend zu der Förderung des Kultusministeriums noch eine großzügige Förderung der Karl-Schlecht-Stiftung erhalten. So können wir unter anderem die Workshops verdoppeln“, sagt Herrmann. So wird es zu den bekannten Workshops Klettern, Holzwerkstatt und Selbstbehauptung noch drei weitere geben – einen Graffitiworkshop oder auch etwas Musisches sind angedacht. „Natürlich sind auch das Jugenddorf und die Kletterer des Alpenvereins in diesem Jahr als Workshopleiter wieder mit dabei“, erklärt Herrmann.
Doch nicht nur mehr Workshops ermöglicht die Förderung, auch bei der Nachhilfe ergeben sich positive Ausblicke. „Wir können in diesem Jahr statt 30 nun bis zu 60 Schülern eine Teilnahme ermöglichen und natürlich auch die Anzahl der Lehrer von drei auf sechs verdoppeln“, so die Projektleiterin.

Dass die Sommerschule ihr Herzensprojekt ist, spürt man bei jedem Wort. So ist es kein Wunder, dass Alexandra Herrmann das Projekt persönlich bei den Schulen vorstellt. Sie tourt mit ihrem Programm durch die Haupt-, Real-, und Werkrealschulen, um den Schülern die Sommerschule mit Videos, Präsentationen und ganz viel Enthusiasmus näher zu bringen. Teilnehmen kann jeder Schüler, der im Wechsel von der siebten zur achten Klasse steht und Defizite in Mathe, Deutsch oder Englisch aufweist. Ein Schwerpunkt ist seit vergangenem Jahr auch Deutsch als Fremdsprache. Herrmann hat die Bewerbungsunterlagen direkt dabei, die Schüler können sich aber auch später bei ihren Lehrern anmelden. Wahrend der Sommerschule können die Schüler den Lehrstoff des zu Ende gegangenen Schuljahres in Kleingruppen und unter Anleitung ausgebildeter Lehrer nachholen. „Wir möchten kein Kind abweisen, wenn es schon freiwillig in den Ferien zum Lernen kommt“ betont Herrmann.

Die Sommerschule ist deshalb auch nicht nur zur Wissensvermittlung gedacht, sie soll den Schülern Erfolgserlebnisse bringen, die das Selbstwertgefühl steigern und die Kinder stark für die Zukunft machen. So gibt es am Ende der Woche ein großes Abschlussfest, zu dem die ganze Familie eingeladen ist und jeder Teilnehmer erhält ein Zertifikat. Zudem gibt es zwei Nachtreffen und die Sommerschullehrer stehen den Schülern auch weiterhin bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite. „Die Sommerschule ist ein ganz, ganz tolles, wertvolles Projekt“ betont Projektleiterin Alexandra Herrmann, „und wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr doppelt so vielen Schülern eine Teilnahme ermöglichen können.“

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