Aktion auf dem Offenburger Marktplatz
Woche der Wiederbelebung

Dr. Peter Sutterer, Oberarzt der Abteilung Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Leitender Notarzt am Ortenau Klinikum
  • Dr. Peter Sutterer, Oberarzt der Abteilung Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Leitender Notarzt am Ortenau Klinikum
  • Foto: Ortenau Klinikum
  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (st). Um auf die Bedeutung der Reanimation bei Herz-Kreislaufstillständen durch medizinische Laien aufmerksam zu machen, werden Anästhesisten und Notfallmediziner des Ortenau Klinikums in Offenburg und Experten der Feuerwehr Offenburg sowie des Deutschen Roten Kreuzes am Samstag, 25. September, von 10 bis 14 Uhr vor dem Offenburger Rathaus über das Thema Lebensrettung informieren.

Vorführungen einer Notfallrettung

Die Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der "Woche der Wiederbelebung", die das Bewusstsein für die Bedeutung der Laienreanimation stärken soll. Sie steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit und wird deutschlandweit veranstaltet.

Neben Informationen und Anleitungen zur Lebensrettung für medizinische Laien demonstrieren die Notfallmediziner drei Vorführungen einer Notfallrettung über Drehleiter mit Darstellung der Wiederbelebung. Die Vorführungen finden um 11 Uhr, 12 Uhr und 13 Uhr statt.

Leben retten ist einfach

"Der plötzliche Herztod zählt zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland", erläutert Dr. Peter Sutterer, Oberarzt der Abteilung für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin und Leitender Notarzt am Ortenau Klinikum in Offenburg. Viele Menschen versterben am Herz-Kreislauf-Stillstand, weil sie nicht rechtzeitig wiederbelebt wurden. Einige dieser Leben könnten gerettet werden, wenn mehr Menschen im Notfall helfend eingreifen. "Denn: Leben retten ist einfach - jeder kann es tun", so Dr. Sutterer. Im Ernstfall müssten nur die drei lebensrettenden Schritte "Prüfen. Rufen. Drücken" berücksichtigt werden:

Überlebenschance vervierfachen

Bereits nach wenigen Minuten ohne Sauerstoffversorgung beginnt das Gehirn zu sterben. Das beherzte Eingreifen von Ersthelfern vor Ort ist für Betroffene deshalb überlebenswichtig. Sie können mit einer Herzdruckmassage die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken: In den ersten Minuten nach einem Herzkreislauf-Stillstand ist bei erwachsenen Patienten noch genügend Sauerstoff im Blut und in den Lungen vorhanden, um das Gehirn mit einer Herzdruckmassage am Leben zu erhalten. Reanimationsmaßnahmen durch medizinische Laien können deshalb die Überlebenschance der Patienten verdoppeln bis vervierfachen.

Die Veranstaltung findet unter Berücksichtigung der geltenden Corona-Verordnung statt.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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