"badenova" passt Erdgaspreise an
Tarifsteigerungen ab dem neuen Jahr

Freiburg/Offenburg (st). Über vier Jahre hinweg konnte der regionale Energie-und Umweltdienstleister "badenova" die Erdgaspreise in der Grundversorgung für Privatkunden stabilhalten oder in den Jahren zuvor sogar senken. Durch die neue CO2-Bepreisung,
die zum 1. Januar 2021 greift, sowie gestiegene Netzentgelte muss nun auch "badenova" die Erdgaspreise anpassen.

Im von der Bundesregierung verabschiedeten Brennstoffemissionshandelsgesetz(BEHG) ist festgelegt, dass alle Energielieferanten ab 1. Januar 2021 für den CO2-Ausstoß von Kraft- und Brennstoffen (z.B. Öl, Benzin, Erdgas) Emissionszertifikate
erwerben müssen. Das Ziel der Regierung: Durch die höheren Kosten sollen
Anreize beim Verbraucher zur C02-Einsparung geschaffen werden. "badenova" ist
verpflichtet, Zertifikate für das an die Kunden gelieferte Erdgas zu erwerben und
an die zuständigen Behörden weiterzugeben. Der Preis hierfür ist gesetzlich
festgelegt. Dieser neue Preisbestandteil -„CO2-Abgabe“, „CO2-Steuer“ oder „CO2-Bepreisung“ genannt - sowie die ebenfalls gestiegenen Kosten für die
Durchleitung durch die Erdgasnetze („Netzentgelte“) führen zu einer
Preisanpassung. Bundesweit informieren aktuell Energieversorger ihre Kunden
über Preissteigerungen.

In der Grundversorgung gelten bei "badenova" ab 1. Februar 2021 die neuenPreise, bei den Laufzeitverträgen (Sonderverträgen) teilweise zum 1. Januar 2021.
Bei einem jährlichen Verbrauch eines Durchschnittshaushalts von 17.500 kWh

ergibt sich in der Grundversorgung eine Erhöhung von rund zehn Euro pro Monatund 127 Euro pro Jahr. Die Grundpreise bleiben über alle Tarife hinweg stabil. Die
Arbeitspreise in der Erdgasgrundversorgung und weiteren Tarifen im Marktgebiet

steigen um einheitlich 0,73 Cent/ kWh brutto (19 Prozent Mehrwertsteuer). Inden alten Bio10-Tarifen steigen die Arbeitspreise um 0,65 ct/ kWh brutto (19 Prozent Mehrwertsteuer). Für den Anteil an Bioerdgas ist von "badenova" keine CO2-Abgabe zu
entrichten, weshalb hier die Preise weniger steigen. Eine detaillierte
Preisinformation erhalten alle "badenova" Kunden bis spätestens Ende 2020 auf
dem Postweg. Gleichzeitig gibt es Angebote, Beratung und

Förderprogramme, um den häuslichen Energieverbrauch zu senken und Kosten zuminimieren.

Um die Kunden transparent über die CO2-Abgabe und deren Hintergründe undDetails zu informieren, hat das Unternehmen eine Extraseite erstellt. Man findet diese
unter https://www.badenova.de/co2-steuer/

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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