Die Fusionsgespräche sind von Erfolg gekrönt
Volksbanken arbeiten künftig zusammen

Die beiden Vorstandsvorsitzenden Joachim Straub (l.), Schwarzwald Baar Hegau, und Markus Dauber, Offenburg, werden in Zukunft gemeinsam agieren.
  • Die beiden Vorstandsvorsitzenden Joachim Straub (l.), Schwarzwald Baar Hegau, und Markus Dauber, Offenburg, werden in Zukunft gemeinsam agieren.
  • Foto: Volksbank
  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg/Villingen-Schwenningen (gro). Im Januar hatten die Volksbank in der Ortenau und die Volksbank Schwarzwald Baar Hegau bekannt gegeben, Fusionsgespräche zu führen, nun ist der Zusammenschluss der beiden Banken perfekt. Am Donnerstag gaben die beiden Vorstände – Markus Dauber, Offenburg, und Joachim Straub, Villingen-Schwenningen – den erfolgreichen Abschluss der Gespräche in einer Web-Pressekonferenz bekannt.

Der weitere Zeitplan sieht so aus: Im Mai steht eine Vertreterinformationsversammlung an. Die beschließende Versammlung soll im Juni sein. Die organisatorische Zusammenführung wird über die Sommermonate laufen, im Oktober wird aus den beiden selbstständigen Volksbanken durch den Eintrag ins Genossenschaftsregister die neue Volksbank im Südwesten.
Es entsteht eine Bank mit einer Bilanzsumme von 8,1 Milliarden Euro und 238.000 Kunden. Die Summe der Verbindlichkeiten der Kunden liegt bei 5,321 Milliarden Euro, die Verbindlichkeiten gegenüber den Kunden bei 5,3 Milliarden Euro.

Ziel der Fusion ist durch dezentrale Strukturen noch mehr Flexibilität und Geschwindigkeit in den Kundenprozessen zu erreichen. Eine größere Bank wird mit den steigenden Anforderungen der Regulierung besser fertig. Das Kerngeschäft der Banken verändere sich, gemeinsam hätten sie die nötige "Schwungmasse", um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. 

„Ohne mehr Schwungmasse für unternehmerische Innovationen wird es nicht gelingen auch in fünf oder zehn Jahren noch ertragreich und attraktiv für die Mitglieder und Kunden zu sein. Ein „weiter so“ wird in keinem der Zukunftsszenarien möglich sein. Dies haben auch die Arbeitsgruppen des Bundesverbandes der Volksbanken Raiffeisenbanken in ihrer Strategiearbeit im Rahmen der „Strategieagenda 2030“ deutlich herausgearbeitet. Mit der beabsichtigten Fusion reagieren wir frühzeitig auf die sich verändernden Rahmenbedingungen und gestalten vorausschauend und aktiv die Veränderung“, sind sich die Vorstände sicher.

Es werden sieben Regionalmärkte gebildet: Offenburg, Achern, Renchtal, Villingen-Schwenningen, Donaueschingen, Singen und St. Georgen. Filialschließungen sind nicht geplant, die Zuständigkeiten sollen wie bisher erhalten bleiben.  Der Vorstand wird auf sechs Mitglieder erweitert. Markus Dauber und Joachim Straub werden als Co-Vorsitzende fungieren.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

3 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen