Oberrheinischer Kunstpreis 2020
Peter Bosshart malt Alltägliches mit Hintersinn

Kulturchefin Carmen Lötsch (v. l.), Axel Lotz, Peter Bosshart, Marco Steffens und Gerlinde Brandenburger-Eisele, Leiterin der Städtischen Galerie Offenburg, bei der Vorstellung der Ausstellung zum Oberrheinischen Kunstpreis 2020
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  • Kulturchefin Carmen Lötsch (v. l.), Axel Lotz, Peter Bosshart, Marco Steffens und Gerlinde Brandenburger-Eisele, Leiterin der Städtischen Galerie Offenburg, bei der Vorstellung der Ausstellung zum Oberrheinischen Kunstpreis 2020
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Offenburg (gro). Der Preisträger steht bereits fest, die Auszeichnung wird ihm allerdings erst am Sonntag, 18. Oktober, in der Städtischen Galerie Offenburg übergeben. Der Maler Peter Bosshart erhält dann aus den Händen des Offenburger Oberbürgermeisters Marco Steffens und dem Vorsitzenden des Förderkreises Kunst + Kultur, Axel Lotz, den mit 10.000 Euro dotierten Oberrheinischen Kunstpreis 2020 verliehen. 

Der Preis wird seit 2011 im Rhythmus von drei Jahren vergeben: 2011 zum ersten Mal, 2020 zum vierten Mal. Ausgezeichnet werden damit herausragende Leistungen von Kunstschaffenden aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz, die in der trinationalen Kunstregion Oberrhein wirken, wichtige künstlerische Themen der Gegenwart aufgreifen und neue Impulse setzen. "Die Kultur am Oberrhein ist eng miteinander verbunden", so Marco Steffens im Rahmen eines Pressegesprächs am Donnerstag, 15. Oktober, in der Städtischen Galerie Offenburg. "In diesem Jahr haben wir gesehen, was es bedeutet, wenn die Grenze auf einmal wieder geschlossen und eine Hürde ist", stellt Steffens fest.

Heiteres auf Leinwand

Der 1966 in Lörrach geborene Peter Bosshart studierte in Basel und Frankfurt, bevor es ihn wieder in seine Heimatregion - nach Efringen-Kirchen - zog. Wenn er über seine Werke spricht, die oftmals alltägliche Gegenstände oder Szenen zeigen, wird schnell klar, dass mehr dahinter steckt als der reine Augenschein. Ein rot-weißes Absperrband zieht sich vor einem himmelblauen Hintergrund entlang und macht so die Verwicklungen, aber auch die Begrenzungen dieses Jahres deutlich. Stets findet sich in den Bildern ein hintergründiger Humor. 

"Wir sind froh, dass die Ausstellung überhaupt zu Stande kommt", stellte Axel Lotz fest und lobte die Hygieneregeln der Stadt, die dies möglich machen. Der Festakt am Sonntag wird allerdings nur in kleinem Kreis mit geladenen Gästen stattfinden. "Kunst will gesehen werden", so Lotz und hofft, dass die Ausstellung, die vom 18. Oktober bis einschließlich 21. Februar 2021 in den Räumen der Städtischen Galerie zu sehen sein wird, von vielen Menschen besucht wird.  "Seine Kunst hat nicht nur einen unmittelbaren Bezug zum Oberrhein, sondern auch stets etwas Heiteres", betont Lotz. "Sie lässt genügend Raum für eigene Interpretationen." Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. Sein Titel macht den besonderen Hintersinn des Künstlers deutlich: "Nit nüt" heißt im Hochdeutschen "nicht Nichts" also "etwas". 

Öffnungszeiten und Programm

Am Sonntag, 18. Oktober, ab 13 Uhr ist die Ausstellung erstmals zu sehen. An den Sonntagen 1. November, 15. November, 10. Januar, 31. Januar und 21. Februar sowie am Donnerstag, 3. Dezember, werden Führungen angeboten. Am 22. November steht eine Familienführung auf dem Programm. Auch Kurse für Kinder sind geplant - am 16. Dezember und 28. Januar. Die Städtische Galerie Offenburg hat freitags bis sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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