Handwerkskammer und Betriebe informieren und beraten
Gemeinsame Suche nach passenden Azubis

Handwerk hat goldenen Boden – sagt der Volksmund.

Ortenau (rek). Mit ihrer Ausbildungsvermittlung unterstützt die Handwerkskammer die einzelnen Betriebe bei der Suche nach zukünftigen Auszubildenden. Welche Maßnahmen das sein können, berichtet die Kammer mit Sitz in Freiburg.

Das könne eine telefonische Beratung mit Tipps für die Bewerber sein. Möglich sei auch, dass die Kammer bereits eine Vorauswahl der Kandidaten treffe, Bewerbungen sichte und dann passgenaue Bewerber vorschlage. Die Handwerkskammer ist aber auch Ansprechpartner für die Schulabgänger und die nach einer Ausbildungsstelle Suchenden. Diese erhalten eine persönliche Unterstützung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz im Handwerk und auch bei der Vorbereitung von Bewerbungen. "Die Unklarheit, wie und wann der Schulabschluss denn nun stattfindet, macht es für die Schulabgänger auch schwieriger, sich für einen Ausbildungsplatz zu bewerben", erkennt die Kammer die außergewöhnliche Situation.

Die erschwerte Vorbereitung auf die Prüfungen, der Unterrichtsausfall und die verunsichernden Änderungen im Alltag lassen oft weniger Zeit und Ruhe, sich mit dem Thema Berufswahl intensiv auseinanderzusetzen. "Die Berichte über die schwierige Situation der Wirtschaft und der Betriebe sorgen für zusätzliche Verunsicherung bei Schulabgängern und Eltern", so die Kammer. Viele stellten sich neue Fragen: Ist die Branche wirklich die richtige? Gibt sie mir die wirtschaftliche Sicherheit für die Ausbildung oder kann sich der Wunschbetrieb denn überhaupt noch einen neuen Auszubildenden leisten?

Damit Schulabgänger ihre Stärken und damit den passenden Beruf finden, können sie in einem ersten Schritt einen Berufsinteressenstest machen. Hat man den erfolgreich hinter sich gebracht, ist der nächste Schritt, unbedingt ein Praktikum in einem Betrieb zu absolvieren, um herauszufinden, ob die Vorstellung mit der Realität übereinstimmt.

Auch in dieser Zeit hält die Handwerkskammer regelmäßigen Kontakt mit den Schulen und den für Berufsorientierung zuständigen Lehrern. "Aktuell bereiten wir digitale Angebote zur beruflichen Orientierung in Absprache mit den Schulen vor. Sobald der Schulbetrieb wieder startet, werden wir diese Angebote den Schülern zur Verfügung stellen", so die Kammer abschließend.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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