Digitales Lehrstellenangebote der Handwerkskammer
Karrierestart beginnt mit einer Ausbildung

Handwerk ist Teamarbeit.

Aktive Azubis stellten als Ausbildungsbotschafter aus vielen verschiedenen Gewerken ihr Handwerk und ihren Berufsalltag in Schulklassen vor. Dabei könnten sie den Schülern auf Augenhöhe von ihren eigenen Erfahrungen auf ihrem Weg zum Beruf berichten.

Plattformen

Derzeit böte sich bei den folgenden Plattformen die Möglichkeit, sich digital über Berufe im Handwerk zu informieren, so die Kammer: Die Internetseite handwerk.de ist die Website des deutschen Handwerks. Sie liefert hilfreiche Tools, Infos, Bilder und Videos. Wer herausfinden möchte, welcher Handwerksberuf am besten zu ihm passt, kann dafür den praktischen Berufechecker nutzen. Die kostenfreie App „lehrstellen-radar.de“ bringt freie Ausbildungsplätze direkt auf das Smartphone. Hier kann man ein eigenes Bewerberprofil erstellen und mit der Live-Umkreissuche auf die Jagd nach freien Stellen gehen.

Ein gemeinsames Projekt des Baden Württembergischen Handwerkstags (BWHT) und den acht Handwerkskammern des Landes ist „handwerks-power.de“. Im Bereich „Für Schüler“ warten Infos zu den Themen Berufswahl, Praktikum oder Bewerbung auf die Nutzer. Damit Schulabgänger ihre Stärken und damit den passenden Beruf finden, können sie in einem ersten Schritt einen Berufsinteressenstest machen. Hat man den erfolgreich hinter sich gebracht, ist dann der nächste Schritt, unbedingt ein Praktikum in einem Betrieb zu absolvieren, um herauszufinden, ob die Vorstellung überhaupt mit der Realität übereinstimmt.

Wer eine Ausbildung absolviert hat, kann als Geselle in seinem Lehrbetrieb und in den unterschiedlichsten Unternehmen und Betrieben arbeiten. Der Geselle hat aber auch die Möglichkeit, sich fortzubilden – entweder sofort oder auch erst nach einigen Jahren Berufserfahrung. Für diejenigen, die sich auf die technische, betriebswirtschaftliche oder gestalterische Seite seines Handwerks spezialisieren möchte, kann Lehrgänge bei den Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften, Landesinnungsverbände und Innungen wahrnehmen.

Außerdem besteht die Chance, den Traum von der eigenen Firma zu erfüllen. Man kann etwa einen bestehenden Betrieb übernehmen oder einen neuen gründen. Hilfreich ist es, vorher den Meisterbrief zu erwerben. Denn mit diesem Herzstück des Handwerks stehen noch viele weitere Möglichkeiten offen: So kann man beispielsweise Azubis ausbilden, eine leitende Funktion einnehmen oder an einer Fachhochschule oder Universität studieren.

Handwerk und Studium sind zusammen ein echtes Karrieresprungbrett: Wer vor dem Studium schon mal die Werkzeuge in der Hand hatte, dem fällt es oft viel leichter, den Uni-Lernstoff zu verstehen und im Kopf zu behalten. Viele Unis bieten sogar beides gleichzeitig: In dualen Studiengängen absolviert man die Lehre parallel zum Bachelor. Und während andere beim Berufseinstieg der Praxisschock erwischt, weißt der Duale Student schon, worauf es im Arbeitsalltag ankommt.

Um nach der Lehre ein Studium draufsetzen zu können, muss man übrigens nicht erst ein Abitur machen. Mit dem Gesellenbrief und ein paar Jahren Berufserfahrung erhalten Handwerker die fachgebundene Hochschulreife und können sich an Unis und Fachhochschulen zur Eignungsprüfung für ein Studienfach anmelden, das dem erlernten Handwerk ähnlich ist. Noch schneller geht es mit dem Meistertitel im Handwerk, denn der gilt – wie das Abitur – als allgemeine Hochschulzugangsberechtigung.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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