Ferienbetreuung
Raumschaft Haslach sichert interkommunal ab
- Von links: Der Steinacher Bürgermeister Benedikt Eisele, die Mühlenbacher Bürgermeisterin Helga Wössner, der Haslacher Bürgermeister Armin Hansmann, sowie die Amtskollegen Thomas Schneider aus Fischerbach und Martin Aßmuth aus Hofstetten
- Foto: Stadt Haslach
- hochgeladen von Anne-Marie Glaser
Mittlerer Schwarzwald (st) Ein Meilenstein für die Familien in der Region zeichnet sich ab: Bürgermeisterin Helga Wössner und ihre Bürgermeisterkollegen der Verwaltungsgemeinschaft Haslach haben einen gemeinsamen „Letter of Intent“ zur interkommunalen Ferienbetreuung formuliert. Damit reagieren die fünf Kommunen laut einer Pressemitteilung vorausschauend auf den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in den Ferien, der bereits ab dem Schuljahr 2026/27 für Grundschulkinder gilt. Diese gesetzliche Neuregelung des Landes verpflichtet die Kommunen, in zehn von 14 Ferienwochen ein Betreuungsangebot anzubieten. Anstatt dass nun jede Gemeinde alleine vor dieser organisatorischen und personellen Herausforderung steht, setzen die Kommunen der Raumschaft auf Zusammenarbeit: Das Konzept sieht vor, dass die Betreuungsangebote rollierend zwischen den Gemeinden verteilt werden. Jede Kommune leistet nach ihren Kapazitäten einen Beitrag und stellt für bestimmte Zeiträume ein Angebot bereit, das dann allen anspruchsberechtigten Kindern der gesamten Raumschaft offensteht – unabhängig vom Wohnort.
Erfolgsmodell
„Die interkommunale Zusammenarbeit ist in unserer Region seit Jahren ein Erfolgsmodell. Dass wir nun auch die Ferienbetreuung gemeinsam lösen, zeigt, dass wir effizient Ressourcen bündeln können, um eine hohe Qualität für die Kinder und eine Entlastung für die Eltern zu gewährleisten“, erklärten die Bürgermeister. Die Kooperation sei ganz bewusst als dynamisches Modell angelegt. Die beteiligten Verwaltungen werden die Erfahrungen aus der Praxis fortlaufend auswerten, um das Angebot bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und an die wachsende Zahl anspruchsberechtigter Kinder in den kommenden Jahren anzupassen.
Das Organisatorische wird weitestgehend über die Haslacher Verwaltung erfolgen, was für die Eltern ein einheitliches und transparentes Bewerbungsverfahren bedeutet. Die notwendigen Informationen erfolgen in erster Linie über die Newsletter aller Schulen. Der Startschuss fällt bereits in den kommenden Herbstferien mit dem bereits bewährten Zirkusprojekt in Hofstetten. Mitte Dezember startet dann die Bewerbungsphase für das gesamte Jahr 2027. Sie dauert bis zum 15. Januar.
















Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.