Mike Spitschu neuer Subregens
Thomas Stahlberger leitet Priesterseminar
- Ab dem 1. Oktober: Direktor Mike Spitschu wurde zum Subregens des Erzbischöflichen Priesterseminars ernannt.
- Foto: Thomas Stahlberger
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Freiburg/Offenburg (st) Subregens Thomas Stahlberger tritt im Collegium Borromaeum in Freiburg die Nachfolge von Weihbischof Dr. Dr. Christian Würtz an, der Anfang Oktober seinen Dienst als Bischof von Eichstätt beginnt. Erzbischof Stephan Burger hat mit Wirkung vom 1. September den bisherigen Subregens zum Regens des Erzbischöflichen Priesterseminars in Freiburg ernannt, wie die Erzdiözese am Montag, 7. September, mitteilte. Direktor Mike Spitschu wird zudem mit Wirkung vom 1. Oktober Subregens des Priesterseminars – seine Aufgaben als Leiter der Diözesanstelle Berufe der Kirche und Kooperator in der Pfarrei Bad Krozingen St. Alban füllt er weiterhin aus.
Der neue Regens
Thomas Stahlberger ist als neuer Leiter des Freiburger Priesterseminars zuständig für die Aufnahme, Begleitung und Ausbildung der Kandidaten. Der 43-Jährige ist über den Zeitraum der Priesterweihe hinaus zuständig bis zum Ende des ersten Vikarsjahres. Er freue sich, weiterhin in der Priesterausbildung tätig zu sein und danke dem Erzbischof für sein Vertrauen. Stahlberger: „Die Aufgabe ist schön und vielfältig. Die Kandidaten sollen durch die Ausbildung in der Lage sein, eine bewusste und verantwortete Entscheidung aus dem Glauben treffen zu können.“ Sein Anliegen sei es, „dass sie ihren Dienst dann so leben und gestalten können, dass er dem gemeinsamen Priestertum aller Gläubigen dient“.
Als Subregens und Rektor des Propädeutikums, der ersten Ausbildungsphase, wirkt Stahlberger schon seit dem Jahr 2017. Zudem ist er seit dem Jahr 2020 Dompräbendar an der Metropolitankirche in Freiburg und unterstützt damit das Domkapitel bei der Erfüllung gottesdienstlicher und seelsorgerlicher Aufgaben. Zuvor war er ab 2015 Vikar in der Seelsorgeeinheit March-Gottenheim, zum Priester wurde er im Jahr 2012 in Gaggenau – Bad Rotenfels, seiner Heimatpfarrei, geweiht. Der neue Regens hat von 2011 bis 2015 Psychologie in Rom studiert, nachdem er 2011 in Hockenheim seine Diakonenweihe empfangen hatte. Sein Pastoral- und Diakonatspraktikum hatte er in der Seelsorgeeinheit Mannheim Süd geleistet. Das Theologiestudium absolvierte er in Freiburg, München und Rom.
Mike Spitschu wirkt als Subregens
Unterstützung erfährt der neue Regens des Freiburger Priesterseminars durch Direktor Mike Spitschu. Der 33-Jährige hat bereits vor zwei Jahren die Leitung der Diözesanstelle „Berufe der Kirche“ in Freiburg und des „Freiburger Orientierungsjahres“ übernommen und arbeitet daneben in der Pfarrei St. Alban, Bad Krozingen mit. „Ich freue mich darauf, die Priesteramtskandidaten auf ihrem Weg der Berufung zu begleiten und gemeinsam mit ihnen zu suchen, wohin Gott sie ruft“, sagt Spitschu. Seine Ernennung zum Subregens durch den Erzbischof knüpft an sein aktuelles Wirken an. Denn: Die Diözesanstelle „Berufe der Kirche“ der Erzdiözese Freiburg berät und begleitet Jugendliche und junge Erwachsene, die sich für einen pastoralen Beruf interessieren und bietet Orientierungstage für die verschiedenen Berufe und Tage der Glaubensvertiefung für junge Menschen an.
Mike Spitschu wurde 2021 von Erzbischof Stephan Burger im Freiburger Münster zum Priester geweiht. Danach war Spitschu für drei Jahre in der Seelsorgeeinheit St. Ursula in Offenburg als Vikar tätig. Er sammelte zuvor im Praxissemester in der Seelsorgeeinheit Oberer Hegau sowie im Pastoralkurs und Diakonatsjahr in der Seelsorgeeinheit Lauda-Königshofen pastorale Erfahrungen. Spitschu war 2013 in das Priesterseminar Collegium Borromaeum in Freiburg eingetreten und hatte an der örtlichen theologischen Fakultät sein Studium der Katholischen Theologie aufgenommen. Seine Auswärtssemester verbrachte er an der Jesuitenhochschule St. Georgen in Frankfurt und in Rom. Der neue Subregens wurde 1993 in Heilbronn geboren und ist in Heinsheim aufgewachsen.
Weihbischof Würtz wird Bischof
Die personellen Veränderungen an der Spitze des Erzbischöflichen Priesterseminars waren erforderlich geworden, nachdem Regens und Weihbischof Dr. Dr. Christian Würtz zum neuen Bischof in Eichstätt ernannt wurde. Sieben Jahre leitete er das Collegium Borromaeum. An Mariä Himmelfahrt wurde er im Münster von Erzbischof Burger verabschiedet.








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