So werden die Weihnachtsbäume entsorgt
Vorsicht beim Verfeuern

An der Hausacher Weihnachtsbaumsammelstelle
  • An der Hausacher Weihnachtsbaumsammelstelle
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  • hochgeladen von Anne-Marie Glaser

Mittleres Kinzigtal (cao). Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei und mancherorts wurde und wird dieser Tage der Weihnachtsbaum schon wieder abgebaut. Traditionell bleibt der Baum bei vielen bis nach dem Dreikönigstag stehen. Dieses Fest am 6. Januar beendet eigentlich die Weihnachtszeit im christlichen Glauben. Im weiteren Sinn jedoch wird sie erst 40 Tage nach Weihnachten, also am 2. Februar an Mariä Lichtmess, dem Fest der "Darstellung des Herrn", beendet.

Kostenlose Sammlung

Doch egal, wie lange der Weihnachtsbaum stehen bleibt, irgendwann muss er entsorgt werden. In vielen Kommunen werden die ausgedienten Bäume meist sogar kostenlos eingesammelt.
Nicht vollständig kostenfrei ist die Entsorgung in Hausach. An gleich fünf Terminen an verschiedenen Sammelstellen können die ausgedienten Christbäume gegen eine "Gebühr" von einem Euro für die Bärenkindaktion abgeben werden. Drei Termine sind schon verstrichen, aber es besteht in Hausach noch die Möglichkeit, seinen Baum am Freitag, 11. Januar, von 16 bis 17 Uhr an der Stadthalle und am Samstag, 12. Januar, von 9 bis 11 Uhr beim Schwimmbadparkplatz loszuwerden. Stadtgärtner Ludwig Bächle gehört gemeinsam mit Ernst Remler und Peter Hiller zu den ehrenamtlichen Helfern. "Die Weihnachtsbäume sollten an den entsprechenden Sammelstellen abgeliefert werden, aber nicht außerhalb der Zeiten", bittet Bächle. Das würde immer wieder vorkommen. Auch das wilde Entsorgen sei ein großes Problem, genauso wie das Verbrennen im eigenen Garten. "Das sollte man wegen der starken Rauchentwicklung nicht machen, innerorts schon gar nicht", erklärt der Stadtgärtner.

Schornsteinbrand

Auch beim Befeuern des eigenen Kachelofens muss einiges beachtet werden. "Klein versägt und getrocknet, kann stückweise der Weihnachtsbaum nach und nach verfeuert werden", sagt Schornsteinfegermeister Uwe Holasek aus Hornberg. Nur dieses Holz allein im Ofen sei nicht geeignet. "Das gibt eine zu hohe Temperatur", rät Holasek vom alleinigen Verbrennen ab. Auch ein mit Tannenreisig vollgestopfter Ofen sei zu 200 Prozent überlastet. "Da kann es schon mal einen Schornsteinbrand geben", so der Schornsteinfegermeister und warnt vor unsachgemäßem Heizen: "Dann wird es gefährlich."

Tipps vom Abfallwirtschaftsamt

Weitere Tipps zum Entsorgen der ausgedienten Weihnachtsbäume gibt es auch beim Abfallwirtschaftsamt des Ortenaukreises. Ohne Lamettareste, Sprühschnee oder ähnliches werden sie als Grünabfall auf den Wertstoffhöfen des Ortenaukreises, den gemeindeeigenen Grünabfallsammelstellen und bei allen acht Kompostierungsanlagen in der Ortenau kostenlos angenommen. Wenn Dekoreste wie Sprühschnee nicht vom Baum entfernt werden können, kann dieser gebührenpflichtig als Siedlungsabfall auf Wertstoffhöfen entsorgt werden.
"Normale, abgeräumte Weihnachtsbäume sind aber auch kein Rest- oder Hausmüll und dürfen daher nicht über die graue Tonne entsorgt werden", informiert Pressesprecherin Gabriele Schindler vom Landratsamt. Außer, sie werden so kleingeschnitten, dass bei der Entleerung der grauen Tonne keine Probleme entstehen. "Die Weihnachtsbäume oder deren Teile sollten also nicht zu sperrig sein und nicht in die Tonnen hineingedrückt werden, damit diese sich nicht verhaken", so die Pressesprecherin.

Weihnachtsbäume können auch auf einem der Wertstoffhöfe des Ortenaukreises, die Grünabfälle annehmen, kostenlos entsorgt werden, so beim "Vulkan" in Haslach im Kinzigtal. Die Weihnachtsbäume werden dann in Kompostierungsanlagen verwertet.

Autor:

Anne-Marie Glaser aus Offenburg

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