Nachgefragt bei Christof Fischer-Rimpf
Fairen Handel in Fokus rücken
- Christof Fischer-Rimpf
- Foto: Petra Enghauser
- hochgeladen von Matthias Kerber
In diesem Jahr findet die Tour de Fair vom 3. bis 9. August in der Ortenau statt. Worum es geht, erklärt Christof Fischer-Rimpf.
Was ist das Ziel der Tour de Fair?
Die Tour de Fair möchte die Idee des Fairen Handels und der Nachhaltigkeitsziele mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rufen und den Dialog sowie den Erfahrungsaustausch diesbezüglich fördern. Dabei geht es darum, globale Verantwortung zu übernehmen im Zusammenhang mit lokalem Handeln. Die Folgen des Handelns betreffen alle Menschen – sowohl hier lokal vor Ort als auch global. Konsumenten und Produzenten sitzen sozusagen im gleichen Boot und sind gleichermaßen verantwortlich, dass das Boot schwimmt und nicht sinkt.
Dementsprechend geht die Idee der Tour de Fair Hand in Hand mit den Zielen und Grundsätzen des Fairen Handels. Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht. Das Ziel ist mehr Gerechtigkeit im weltweiten Handel durch faire Arbeitsbedingungen, dem Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit, der Bezahlung von Mindestpreisen und durch nachhaltige Produktionsweisen.
Wo macht die Tour überall in der Ortenau Station?
Der Tourenplan sieht Besuche der Weltläden in Offenburg, Haslach, Wolfach, Lahr, Ichenheim, Kappelrodeck, Oberkirch, Gengenbach und Strasbourg vor. Des Weiteren wird das Sozialkaufhaus „Stoffwechsel“ in Kehl, der „Treffpunkt für alle“ in Oberkirch und die Kräutermanufaktur in Ottenheim besucht. Außerdem macht die FOSA – Förderverein Ortenauer Streuobst Anbau – unterwegs eine Verkostung ihrer leckeren Säfte – beispielsweise Apfel-Mango-Saft, ein Produkt aus Ortenauer Äpfeln und philippinischen, fairen Mangos – für die Radler der Tour de Fair. Auch eine Führung im Salmen „Demokratie, Erleben, Erinnern“ in Offenburg ist geplant.









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