16 Plätze entstehen
Neues Wohnprojekt für Menschen mit Behinderung

Von links nach rechts: Patric Scherer (Geschäftsführer Scherer Ingenieurgesellschaft mbH), Sabine Sauer (2. Vorsitzende Aufsichtsrat Elternverein Leben mit Behinderung Ortenau e. V.), Heinz Kuhn (Mitglied Aufsichtsrat Elternverein), Michael Eichhorn (Geschäftsführer Eichhorn Ingenieure), Rolf-Dieter Schink (Schink Architekten), Joachim Haas (Vorstand Leben mit Behinderung Ortenau e. V.), Konrad Ritter (Ehrenvorsitzender Leben mit Behinderung Ortenau e. V.), Wolfgang Dürr (Vorstand Leben mit Behinderung Ortenau e. V.), Stephanie Bartsch (Bürgermeisterin Renchen), Stephan Sommer (Bereichsleitung Leben mit Behinderung Ortenau e. V.), Oliver Holtfoth (Bauleitung Rendler Bau GmbH) | Foto: Leben mit Behinderung Ortenau
  • Von links nach rechts: Patric Scherer (Geschäftsführer Scherer Ingenieurgesellschaft mbH), Sabine Sauer (2. Vorsitzende Aufsichtsrat Elternverein Leben mit Behinderung Ortenau e. V.), Heinz Kuhn (Mitglied Aufsichtsrat Elternverein), Michael Eichhorn (Geschäftsführer Eichhorn Ingenieure), Rolf-Dieter Schink (Schink Architekten), Joachim Haas (Vorstand Leben mit Behinderung Ortenau e. V.), Konrad Ritter (Ehrenvorsitzender Leben mit Behinderung Ortenau e. V.), Wolfgang Dürr (Vorstand Leben mit Behinderung Ortenau e. V.), Stephanie Bartsch (Bürgermeisterin Renchen), Stephan Sommer (Bereichsleitung Leben mit Behinderung Ortenau e. V.), Oliver Holtfoth (Bauleitung Rendler Bau GmbH)
  • Foto: Leben mit Behinderung Ortenau
  • hochgeladen von Matthias Kerber

Renchen (st) Nach langer Planungs- und Überarbeitungsphase wird es nun Realität: In Renchen entsteht ein neues Wohnprojekt des Vereins Leben mit Behinderung Ortenau. Das Vorhaben, das bereits 2018 erstmals angestoßen wurde, konnte nach Verzögerungen – unter anderem durch die Corona-Pandemie – nun auf den Weg gebracht werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.

Der Bedarf an geeigneten Wohnformen für Menschen mit komplexen Behinderungen im Ortenaukreis ist seit Jahren hoch. Immer wieder wenden sich Betroffene und ihre Familien an den Verein. Viele finden aufgrund hoher Mietkosten und fehlender Barrierefreiheit keine passende Wohnung auf dem freien Markt. Andere suchen für ihre Kinder, die dauerhaft auf Unterstützung angewiesen sind, ein sicheres und verlässliches Zuhause.

In Renchen entstehen nun zwei zweigeschossige Gebäude: eine Einrichtung für betreutes Gemeinschaftswohnen mit 16 Plätzen in vier Wohngruppen für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf sowie ein weiteres Haus mit sieben Wohneinheiten für betreutes Einzel- und Paarwohnen.

„Wir wissen, dass wir mit diesem Projekt nicht alle Anfragen und Wünsche erfüllen können“, sagte der Vorstand des Vereins, Joachim Haas, in seiner Begrüßungsrede. „Umso wichtiger ist es dem Verein, für Menschen mit Behinderung Wohnangebote zu schaffen, die individuelle Betreuung und Pflege, therapeutische Unterstützung und Pädagogische Arbeit zu einem Zuhause zu vereinen.“

Fertigstellung für Herbst 2027 geplant

Nach Abschluss der vorbereitenden Maßnahmen – einschließlich der Arbeiten des Kampfmittelräumdienstes – blicken die Projektbeteiligten optimistisch auf den Bauverlauf. Architekt Rolf-Dieter Schink, Ingenieur Patric Scherer, Fachplaner Michael Eichhorn sowie Bauleiter Oliver Holtfoth von der Firma Rendler Bau wünschen dem Bauherrn und allen Beteiligten eine unfallfreie Arbeitszeit und eine reibungslose Umsetzung. Die Fertigstellung ist für Herbst 2027 geplant.

Auch Renchens Bürgermeisterin Stefanie Bartsch unterstrich die Bedeutung des Projekts: „Gemeinsam gut leben und den Inklusionsgedanken mit Leben erfüllen – dazu tragen Verein, Verwaltung und Bürgerschaft hier gleichermaßen bei. Ich habe großen Respekt vor dem Mut, ein solches Projekt in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zu realisieren.“

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