Christian Francken vereidigt
Rheinau hat wieder einen Bürgermeister
- Reinhold Schmidt (l.) nahm die Vereidigung vor.
- Foto: Glaser
- hochgeladen von Anne-Marie Glaser
Rheinau-Freistett So gut besucht sind Gemeinderatssitzungen in Rheinau nur selten. Deshalb fand sie am Mittwoch in der Stadthalle in Freistett statt. Es gab auch nur einen Tagesordnungspunkt. Dieser war aber ein ganz Besonderer: Die Vereidigung und Verpflichtung des neuen Bürgermeisters Christian Francken.
Dank an Uwe Beck
Eröffnet und geleitet wurde die offizielle Sitzung von Reinhold Schmidt in seiner Eigenschaft als stellvertretender Bürgermeister. Dieser bedankte sich bei Gemeinderat und Verwaltung, die nach dem Rücktritt von Oliver Rastetter das "Schiff Rheinau auf Kurs hielten und in ruhigeres Fahrwasser lenkten." Dabei sei auch keiner seekrank geworden. Besonders würdigte Schmidt die Verdienste von Kämmerer Uwe Beck als Amtsverwalter. "Keiner weiß besser, wie in Rheinau die Uhren ticken", so Schmidt. "Es war nichts von Stillstand zu spüren, im Gegenteil."
In Bezug auf seine eigene Kandidatur als Bürgermeister von Rheinau betonte Reinhold Schmidt in Richtung Christian Francken, dass er das Wählervotum selbstverständlich respektiere. "Lasst uns ein neues Kapitel aufschlagen. Die Zukunft beginnt jetzt", so der Stellvertreter.
Respekt vor Aufgabe
Der frisch vereidigte Bürgermeister erklärte: "Ich trete dieses Amt mit großer Freude an – aber auch mit Respekt vor dieser Aufgabe. Denn eines ist klar: Vor uns liegen anspruchsvolle Aufgaben." Im ersten Schritt ginge es nun darum, sich einen Überblick zu verschaffen. Als Herausforderungen nannte Francken: "Wir müssen unsere Verwaltung stärken, Vertrauen aufbauen und Rheinau wieder klar handlungsfähiger machen." Ein weiterer zentraler Schwerpunkt sei für ihn Transparenz und Kommunikation. Dazu kündigte er auch gleich schon einen ersten Termin an: "Gegen Ende September werden wir eine öffentliche Informationsveranstaltung für alle Bürgerinnen und Bürger durchführen."
Es gelte nun zunächst, die größten und dringendsten Baustellen voranzubringen. Ziel sei es, klare Zuständigkeiten und effiziente Abläufe zu schaffen, damit wieder Zeit entstehe "für das, was wirklich zählt: den persönlichen Austausch mit den Menschen."














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