Wasserversorgung für Nationalparkzentrum ist gesichert
Gemeinde Seebach verlegt neue Leitungen

Der Seebacher Bürgermeister Reinhard Schmälzle (Mitte) und Bürgermeister Michael Ruf aus Baiersbronn unterzeichneten im Nationalparkzentrum am Ruhestein eine Vereinbarung zur Wasserversorgung und Abwasserentsorgung für das Nationalparkzentrum und den Ruhestein. Simone Stübner vom Leitungsbüro Nationalpark wohnte der Unterzeichnung bei.
  • Der Seebacher Bürgermeister Reinhard Schmälzle (Mitte) und Bürgermeister Michael Ruf aus Baiersbronn unterzeichneten im Nationalparkzentrum am Ruhestein eine Vereinbarung zur Wasserversorgung und Abwasserentsorgung für das Nationalparkzentrum und den Ruhestein. Simone Stübner vom Leitungsbüro Nationalpark wohnte der Unterzeichnung bei.
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Seebach. Im März dieses Jahres gab der Seebacher Rat seine Zustimmung zu einer
öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen der Gemeinde Seebach und
der Gemeinde Baiersbronn. Diese Vereinbarung sichert für das zukünftige
Besucherzentrum des Nationalparks am Ruhestein sowie für den ganzen
Bereich Ruhestein die öffentliche Wasserversorgung und
Abwasserbeseitigung.

Nun kamen Bürgermeister Reinhard Schmälzle aus Seebach und Bürgermeister Michael Ruf aus Baiersbronn im derzeitigen
Nationalparkzentrum zusammen und besiegelten und unterzeichneten die
öffentlich-rechtliche Vereinbarung. Gemäß der Vereinbarung sorgt die
Gemeinde Seebach für das benötigte Trinkwasser, es wird der
Wasserversorgung der Gemeinde entnommen. Seebach erstellt dafür von
ihrem Ortsnetz bis zum Bereich Ruhestein eine Trinkwasserleitung sowie
die erforderlichen Hausanschlüsse. Gleichermaßen sorgt Seebach für die
Abwasserbeseitigung, das anfallende Abwasser wird in der
Verbandskläranlage Achertal gereinigt.

Die Zuführung der Leitungen von Seebach zum Ruhestein geschieht über den Weg der alten
Ruhesteinstraße. Zusammen mit den Leitungen für die Wasserversorgung und
für das Abwasser ist auch eine Glasfaserleitung für schnelles DSL für
das Nationalparkzentrum und den Bereich Ruhestein vorgesehen. Bauherr
der erforderlichen Infrastruktur ist das Land Baden-Württemberg.

Wie Bürgermeister Reinhard Schmälzle bei der Unterzeichnung mitteilte, sind
für die Schaffung der gesamten Infrastruktur 3,5 Millionen Euro
veranschlagt. In diesen Kosten sind nicht nur der Bau der gesamten
Leitungen, zweier Pumpwerke und eines Hochbehälters inbegriffen, sondern
es ist auch die Schaffung der Parkplätze für das Besucherzentrum darin
enthalten. Die Strecke für die Leitungen vom Seebacher Anschluss hoch
zum Ruhestein beträgt knappe drei Kilometer.

Die öffentlich-rechtliche Vereinbarung mit Baiersbronn enthält alle mit der
Erfüllung der Aufgaben verbundenen Regelungen. Die Abgabenhoheit und die
Satzungsbefugnis für die Regelungen der Abwasserbeseitigung und der
Wasserversorgung für den Bereich Ruhestein liegen in Händen der Gemeinde
Seebach, Baiersbronn ist von Verpflichtungen befreit. Die Gemeinde
Baiersbronn wird für die Stromversorgung des Nationalparkzentrums
sorgen, aber das ist nicht Gegenstand der öffentlich-rechtlichen
Vereinbarung.

Autor: gat

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