Corona-Verordnung einzuhalten
Empfindliche Bußgelder bei Verstößen

Achern (st). Seit Sonntag, 29. März, können Verstöße gegen die Corona-Verordnung des Landes mit hohen Bußgeldern geahndet werden. Der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt und die Polizei gehen in Achern sehr konsequent vor und leiten bei Verstößen gegen die Verordnung umgehend Bußgeldverfahren ein. Dabei wird gerade der öffentliche Raum wie beispielsweise Parks, öffentliche Plätze und bekannte Treffpunkte verstärkt bestreift. Auch die acht Abteilungen der Feuerwehr Achern werden am Wochenende Kontrollfahrten durchführen. Die Stadtverwaltung weist deshalb nochmals ausdrücklich auf die Regeln hin. Diese sind unbedingt einzuhalten, um eine weitere schnelle Ausbreitung des Corona-Virus zu vermeiden.

500 Euro beim ersten Verstoß

Im öffentlichen Raum dürfen sich nicht mehr als zwei Personen oder der Kreis der Personen, die im eigenen Haushalt leben, aufhalten. Zuwiderhandlungen werden mit einem Bußgeld von grundsätzlich 500 Euro beim ersten Verstoß belegt.

Außerdem macht die Stadtverwaltung darauf aufmerksam, dass auch außerhalb des öffentlichen Raums Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen von jeweils mehr als fünf Personen verboten sind. Ausgenommen sind Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen, wenn deren teilnehmende Personen entweder in gerader Linie verwandt sind, wie beispielsweise Eltern, Großeltern, Kinder und Enkelkinder oder in häuslicher Gemeinschaft miteinander leben. Dies gilt beispielsweise für den häuslichen Bereich aber auch für Kleingärten oder ähnliches. Hier werden bei Zuwiderhandlung Bußgelder in Höhe von 250 Euro bis 1.000 Euro pro Person fällig.

"Seien Sie solidarisch"

Gewerbetreibende müssen ihre Einrichtungen schließen, außer sie dienen zur Versorgung der Bevölkerung. Bei Einrichtungen, die trotz Schließungsanordnung geöffnet haben oder gegen Auflagen zur Öffnung verstoßen, werden zwischen 2.500 Euro und 5.000 Euro pro Verstoß fällig.

„Allen muss klar sein, dass bei Verstößen gegen die Corona-Verordnung mit empfindlichen Bußgeldern zu rechnen ist“, heißt es aus dem Rathaus. „Seien Sie solidarisch und denken Sie an die von der Pandemie besonders betroffenen Menschen. Wer zu Hause bleibt hilft dabei, unser Gesundheitssystem zu entlasten und damit auch den vielen Mitarbeitern und Ärzten im medizinischen Bereich“.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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