Neubau Kindergarten auf dem ehemaligen Glashüttenareal
Planungsbüro wurde beauftragt

Achern (st). Auch in der Corona-Krise zeigt sich der Acherner Gemeinderat handlungsfähig. Im Umlaufverfahren wurden die Planungsgruppe Hallmeier Architekten und Vögele Architekten aus Stuttgart mit den Gebäudeplanungsleistungen für den Neubau eines Kindergartens auf dem ehemaligen Glashüttenareal beauftragt. Das Auftragsvolumen für die komplette Planungsleistung beläuft sich auf 488.418 Euro.

Europaweite Ausschreibung

Auf dem Glashüttenareal will die Stadt einen sechsgruppigen Kindergarten mit über 100 Betreuungsplätzen bauen. Aufgrund des Investitionsvolumens und dem damit verbundenen Planungshonorar war eine europaweite Ausschreibung erforderlich. Oberbürgermeister Klaus Muttach erläuterte dazu, dass für die Planungsleistung ein Teilnehmerwettbewerb durchgeführt worden ist, bei dem Kriterien und ihre Gewichtung für die Zuschlagserteilung benannt wurden. Die Stadt wählte dann eine zuvor festgelegte Anzahl von fünf Bewerbern aus, die aufgefordert wurden, ein Honorarangebot abzugeben und Eignungsnachweise zu erbringen. Zuschlagskriterien waren die Höhe des Honorarangebotes, Qualifikationserfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals, die Bürostruktur sowie die Qualität der Erfassung der Aufgabenstellung und der Projektanforderungen sowie die Darstellung der vorgesehenen Abwicklung des Projektes.

14 Büros in der Verlosung

Nach Ablauf der Bewerbungsfrist lagen nach Auskunft der Stadtverwaltung von 14 Architekturbüros Teilnahmeanträge vor. Die fünf Punktbesten wurden zu Verhandlungsgesprächen eingeladen. Das Verfahren wurde von einem Fachbüro geleitet und betreut, das im Bereich der europaweiten Vergabeverfahren erfahren und kompetent ist. Nach Vorstellung der qualitativen Zuschlagskriterien sowie der Auswertung der finalen Honorarangebote ergab die Bewertung durch das Bewertungsgremium, dass das Architekturbüro Planungsgruppe Hallmeier Architekten und Vögele Architekten aus Stuttgart unter Berücksichtigung aller genannten Zuschlagskriterien das wirtschaftlichste Angebot auf der Grundlage des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses erwarten lässt. Das Büro, so Oberbürgermeister Muttach, habe in den vergangenen Jahren viele Kindertageseinrichtungen in ähnlicher Größenordnung gebaut. Das Büro zeigte das Projektteam und die gegebenenfalls notwendigen Vertretungen sowie den möglichen Bauablauf äußerst beeindruckend auf, die räumliche Entfernung zur in Karlsruhe ansässigen Bauleitung garantiere kurzfristige Terminvereinbarungen. Neben der sehr ausgereiften und sehr ansprechend umgesetzten Ideenskizze hat das Büro auch das günstigste Honorarangebot abgegeben. Der Gemeinderat folgte dem Vorschlag des mit dem Verhandlungsverfahren befassten Gremiums der Stadtverwaltung und erteilte der vorgeschlagenen Planungsgruppe den Auftrag für die kompletten Gebäudeplanungsleistungen einschließlich Bauleitung zum Angebotspreis von 488.418 Euro.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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