Kontrolle endet mit Untersuchungshaft
Drogen bei Verdächtigem gefunden

Appenweier (st). Was mit einer Kontrolle der Bundespolizei am Dienstagabend, 27. April, in Appenweier begann, endete für einen 34-Jährigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz nun mit Untersuchungshaft, teilt die Polizei mit. Eine Streife der Bundespolizei habe den Mann gegen 19.30 Uhr in Appenweier einer Kontrolle unterzogen. Da er angegeben hatte, keinen Ausweis dabei zu haben, hätten die Beamten zunächst seine Jackentasche durchsucht und hierbei ein Tütchen mit weißem Pulver gefunden. Daraufhin habe der Mittdreißiger die Flucht ergriffen.

Nach wenigen Metern sei er jedoch eingeholt und gestellt worden, wobei er massiven Widerstand geleistet habe. Der Grund hierfür habe sich unmittelbar im Anschluss herausgestellt. Denn in seinem Rucksack seien die Beamten auf fast drei Kilogramm Amphetamin sowie mehrere Flaschen mit noch unbekannten Chemikalien, ein Messer, eine Softair-Waffe und Silberschmuck gestoßen.

Wohnungsdurchsuchungen

Nach richterlicher Anordnung und unterstützt durch Rauschgiftspürhunde hätten Beamte der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Offenburg in der Folge die in der Nähe gelegene Wohnung der Lebensgefährtin der Mannes durchsucht, zu welcher der 34-Jährige eigenen Angaben nach unterwegs gewesen sei. Zeitgleich sei auch die Wohnung des Mannes in Lahr durch die Beamten des Polizeipräsidiums Offenburg unter die Lupe genommen worden. In der Wohnung in Appenweier seien kleinere Mengen Betäubungsmittel aufgefunden worden. Unter anderem deshalb sähen sich nun auch die Lebensgefährtin sowie ein weiterer Hausbewohner einem Strafverfahren ausgesetzt.

Von noch größerem Erfolg für die Ermittler gekrönt sei die Durchsuchung der Wohnung des Mannes in Lahr gewesen. Neben möglichem Diebesgut, wie einer großen Anzahl an Uhren und zum Teil noch originalverpackten elektronischen Geräten, seien auch Schreckschusswaffen, zwei Armbrüste und weitere Betäubungsmittel aufgefunden worden. Darüber hinaus seien zahlreiche Kanister mit chemischen Substanzen aufgefunden worden. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen bestehe der Verdacht, dass sie zur Herstellung und/oder Streckung von Amphetamin verwendet worden seien.

Haft beantragt

Insgesamt seien bei dem Mittdreißiger somit nahezu sechs Kilogramm amphetaminverdächtige Substanzen beschlagnahmt worden. Die Staatsanwaltschaft Offenburg habe wegen des dringenden Tatverdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge ein Ermittlungsverfahren gegen den einschlägig vorbestraften Mann eingeleitet. Dem Antrag der Staatsanwaltschaft Offenburg folgend habedas Amtsgericht Offenburg am Mittwoch, 28. April, einen Untersuchungshaftbefehl erlassen, woraufhin der 34-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt überstellt worden sei.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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